Burnout Syndrom - Erste körperliche Anzeichen frühzeitig erkennen

Burnout Syndrom – Erste körperliche Anzeichen frühzeitig erkennen

Obwohl Burnout nach wie vor keine medizinische Diagnose ist und es deshalb nur wenige wissenschaftliche Studien dazu gibt, handelt es sich bei Burnout mittlerweile um eine Volkskrankheit, die sich schleichend entwickelt und für Betroffene und ihr Umfeld oft sehr überraschend kommt. Doch es gibt körperliche Burnout Symptome, die auf das Burnout Syndrom hinweisen können.

Neben anhaltender Müdigkeit, körperlicher Erschöpfung und Herzrasen, gilt auch Haarausfall als Burnout Symptom. Im Vergleich zu anderen körperlichen Anzeichen, kann der Haarverlust oft wirksam mit einem koffeinhaltigen Shampoo gegen Haarausfall bekämpft werden, um so einen weiteren Stressfaktor zu eliminieren, die den Burnout verschlimmern können. Denn schließlich gilt volles Haar hierzulande als Attraktivitätsmerkmal. Welches Haarausfall Shampoo das richtige ist, erfahren Sie hier.

In diesem Artikel wird erklärt, was Burnout ist, welche körperlichen Anzeichen es gibt und was man dagegen tun kann.

Was ist das Burnout Syndrom?

Für das Burnout Syndrom gibt es zwar bisher keine einheitliche Definition, doch gemeint ist ein Zustand psychischer und physischer Erschöpfung in Folge einer chronischen Überforderung und einem anhaltenden erhöhten Stresspegel. Viele Burnout Symptome überschneiden sich dabei mit den Leiden einer Depression und Forscher gehen davon aus, dass es keine klare Trennung zwischen einem Burnout und einer Depression gibt.

Wie entsteht ein Burnout?

Burnout entsteht meist durch eine Kombination von äußeren Faktoren und inneren Faktoren. Äußere Faktoren können Dinge, wie Karrieredruck oder mangelnde Anerkennung im Job sein, während es sich bei den inneren Faktoren um Themen, wie persönliche Abgrenzung, Selbstfürsorge oder auch soziale Kontakte handelt.

Besonders anfällig für Burnout sind einerseits sehr idealistische Menschen, die sich voll und ganz ihrer Aufgabe verschreiben und ein hohes Maß an Perfektionismus an den Tag legen. Andererseits sind auch Menschen anfällig, die sich von Anfang an mit ihrem Aufgabengebiet überfordert fühlen. Laut TK sind soziale Berufe, wie Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer, Psychologen gefährdet. Auch andere Berufsgruppen und sogar Schüler und Studenten können nicht ausgeschlossen werden, denn die Welt wird immer komplexer und die Anforderungen an einzelne immer höher.

Folgende Aspekte fördern das Burnout Syndrom:
  • Unrealistische Vorgaben, beispielsweise durch Vorgesetzte
  • Zeitdruck bei großer Verantwortung
  • Einseitige und als langweilig empfundene Routinen
  • Unklare Kriterien für den beruflichen, wie privaten Erfolg
  • Angst, den Job zu verlieren
  • Mobbing am Arbeitsplatz
  • Schlechtes Betriebsklima und Konflikte am Arbeitsplatz
  • Keine Einflussmöglichkeiten

Anhand der Kriterien, die ein Burnout Syndrom fördern können, zeigt sich, dass die Wurzel der Erschöpfung vor allem Stress ist. Dieser zieht neben mentalen Symptomen auch körperliche nach sich, die Betroffen und ihr Umfeld auf ein bevorstehendes Syndrom aufmerksam machen können.

Burnout Syndrom an körperlichen Anzeichen erkennen

Der Körper ist der ständige Begleiter des Menschen und obwohl er oft als etwas gesehen wird, dass getrimmt und fit gehalten werden muss, um gesellschaftlichen Schönheitsstandards gerecht zu werden, ist der Körper viel mehr verantwortlich für das Senden, Empfangen und Verarbeiten von Informationen und ein Spiegel für das persönliche Wohlbefinden. Ob Haut, Darm oder Herz, Sinnesorgane und Organe kommunizieren mit dem Menschen und können Aufschluss darüber geben, wenn etwas im Alltag aus der Balance geraten ist.

Haarausfall

Stressbedingter Haarausfall entsteht dann, wenn der Körper die notwendige Energie für einen gesunden Haarwuchs an anderen Stellen einsetzt, sodass die Haarwurzeln nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden.

Zur tonischen Anwendung eignet sich in diesem Fall ein Shampoo gegen Haarausfall, wie beispielsweise ein Coffein Shampoo. Coffein regt nicht nur die Durchblutung an, damit die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln angekurbelt wird, sondern verhindert auch Haarausfall durch den Einfluss von Testosteron und fördert das Haarwachstum.

Schlafstörungen

Wenn die Herausforderungen des Alltags dafür sorgen, dass man nachts nicht zur Ruhe kommt und Schlafstörungen auftreten, kann das ein deutliches Anzeichen für einen möglichen Burnout sein. Für einen gesunden Schlaf sind folgende Tipps hilfreich:

  1. Eine Stunde vor dem Schlafen gehen alle elektronischen Geräte abschalten.
  2. Das Schlafzimmer eine halbe Stunde vor dem zu Bett gehen gut lüften und beim Schlafen abdunkeln.
  3. Entspannungsübungen, um den Stress des Alltags loszulassen.
  4. Den Alkoholkonsum einschränken und eine Stunde vor dem Schlafen keinen Alkohol mehr trinken und stattdessen zu einem großen Glas Wasser greifen.
Verdauungsprobleme

Probleme mit der Verdauung, wie beispielsweise Verstopfungen oder Durchfall, können ebenfalls Vorboten einer psychischen Erschöpfung sein. Um Verdauungsproblemen entgegenzuwirken, können probiotische Nahrungsmittel, wie rohes Sauerkraut helfen. Außerdem sollten Weißmehlprodukte und Zucker gemieden werden, denn sie führen zwar zu einem kurzfristigen Anstieg des Energielevels, verstärken danach aber Gefühle der Erschöpfung und Müdigkeit.

Sexuelle Probleme

Auch eine eingeschränkte Libido oder Erektionsstörungen können Zeichen eines Burnout Syndroms sein.

Weitere mögliche Anzeichen:
  • Kopfschmerzen
  • Herzrasen
  • Gewichtsveränderungen
  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Schwindelgefühle
  • Atemprobleme

Teufelskreis: Burnout Syndrom

Die Symptome bedingen sich gegenseitig. So kann der Stress, den sexuelle Probleme hervorrufen können, Haarausfall verstärken oder auslösen. Obwohl der Zustand eines Burnout nur dann aufgelöst werden kann, wenn Betroffene erkennen, was das Burnout Syndrom verursacht hat, können symptomatische Lösungen, wie ein Shampoo gegen Haarausfall oder eine Ernährungsumstellung, den Heilungsprozess erleichtern. Generell gilt, Prävention lohnt sich. Auch Achtsamkeitstrainings, wie das MBSR Training, können Menschen mit Burnout helfen, besser mit Stress umzugehen und neue Wege einzuschlagen.

 

Bildquelle: Photo by Christian Erfurt on Unsplash