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Farbedelsteine: Was Sachwert-Investoren wissen sollten

Ein Gastbeitrag von Chris Pampel

Sachwerte gelten als stabilisierender Faktor im Portfolio, vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten. Neben Gold und Silber gewinnen zunehmend auch andere physische Vermögenswerte an Aufmerksamkeit, die in der öffentlichen Wahrnehmung bislang eine Nebenrolle spielten: Farbedelsteine.

Rubin, Saphir und Smaragd, die sogenannten »Big Three«, sind nicht nur kulturell tief verankert, sondern weltweit auch als hochpreisige Edelsteine anerkannt. Als Kapitalanlage kommen jedoch nur wenige Exemplare infrage. Entscheidend sind Qualität, Dokumentation und ein langfristiger Anlagehorizont.

Nur 18 kg jährlich

Weltweit werden jährlich ca. 600 Kilogramm Rubine, Saphire und Smaragde gefördert. Lediglich etwa zwei bis drei Prozent davon, also maximal 18 Kilogramm, erfüllen die Kriterien der sogenannten Investment-Qualität: unbehandelt (abgesehen von Schliff und Politur), mit hohem Reinheitsgrad, starker Farbintensität und definierten Mindestgewichten. Für Rubine liegt diese Schwelle bei einem Karat, für Smaragde bei 1,5 Karat und bei Saphire bei 2 Karat.

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Beitragsbild: Karla Mohr