Vom Reality-TV ins Unternehmertum, vom großen Liebesabenteuer zu einer gefestigten Familie, vom Druck der Öffentlichkeit zur Auszeit für die Gesundheit: Jessica Haller hat schon viele Facetten gezeigt. Bekannt wurde sie 2014 als Kandidatin bei »Der Bachelor«, später verteilte sie als Bachelorette selbst die Rosen und stellte sich in zahlreichen weiteren TV-Formaten einem Millionenpublikum. Doch hinter den Schlagzeilen steht eine Frau, die sich immer wieder neu hinterfragt und gelernt hat, Authentizität über Inszenierung zu stellen. Im Interview erklärt sie, wie sie ihren ersten Auftritt vor der Kamera wahrgenommen hat und was sich seitdem verändert hat.
Jessica, was war das größte Vorurteil, das du über Reality-Shows hattest, bevor du selbst dabei warst?
Ich hatte lange das Vorurteil, dass Reality-TV stark inszeniert ist und wenig Raum für echte Persönlichkeit lässt – als würde man schnell in feste Rollen gedrängt. Als ich selbst Teil davon war, habe ich gemerkt: Die Situation ist außergewöhnlich, aber die Gefühle sind absolut echt. Gerade weil man aus dem gewohnten Alltag herausgerissen wird, erlebt man alles intensiver. Für mich war entscheidend, mich nicht zu verstellen, sondern authentisch zu bleiben, auch wenn das Verletzlichkeit bedeutet. Rückblickend war diese Zeit ein intensiver Spiegel, durch den ich viel über mich selbst gelernt habe. Heute weiß ich: Jede Erfahrung hat ihren Wert, wenn man bereit ist, ehrlich hinzusehen und daran zu wachsen.
Das gesamte Interview »Jessica Haller: Was bleibt, wenn die Kameras aus sind « und weitere spannende Artikel finden Sie in der aktuellen ERFOLG Magazin Ausgabe 03/2026 -> Link
Beitragsbild: NDR _ Beba Lindhorst










