Mein Chef ist der schlimmste – diese Aussage würden wohl viele Arbeitnehmer ohne zu zögern unterschreiben. Christoph Maria Herbst jedoch beweist seit 2004: Schlimmer geht immer – aber mit Humor. Mit seiner satirischen Rolle des Bernd Stromberg nahm er so manche Führungskraft auf die Schippe und spielte sich in die Herzen der Deutschen. Doch wie viel »Papa«, wie sich Stromberg selbst gerne nennt, steckt im Komiker?
Ein Bankangestellter auf der Bühne
Christoph Maria Herbst wurde 1966 in Wuppertal geboren und wuchs in einer katholischen Familie auf. Bereits in der Schule schnupperte er Bühnenluft, eine klassische Schauspielausbildung blieb ihm allerdings verwehrt. Ein Umstand, der ihm in der Branche lange Skepsis und Spott einbrachte: »Mitunter wurde mit einer unglaublichen Überheblichkeit auf mich geguckt. Für manche Kollegen war ich der Amateur, der nur so tut, als könne er das.« Stattdessen absolvierte Herbst zunächst eine Banklehre bei der Deutschen Bank. Später etablierte er sich über Engagements an verschiedenen Theatern langsam auf der Bühne und mit »Männerhort« ging er zusammen mit Bastian Pastewka, Michael Kessler und Jürgen Tonkel sogar auf eine bundesweite Tournee – alles ganz ohne Schauspiel-Abschluss.
Ab Ende der 1990er-Jahre folgten erste Fernsehauftritte, unter anderem in »Sketchup – The Next Generation« oder »Ladykracher«, wofür er 2002 mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde. Auf der großen Leinwand war er erstmals 1998 in »Der wirklich letzte Junggeselle« zu sehen – dabei sollte die Schauspielerei eigentlich nur ein Hobby sein, wie Herbst der Gala beichtete. Sein persönlicher Hobby-Ersatz? Gleitschirmfliegen. Einziges Problem für den Schauspieler: »Da es als Extremsportart gilt, darf ich während Dreharbeiten meinem Hobby leider nicht nachgehen.«
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Beitragsbild: IMAGO/eventfoto54










