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Der richtige Umgang mit anderen Kulturen ist im Geschäftsleben essentiell

Andere Länder, andere Sitten. Es gibt zahlreiche kulturelle Unterschiede, die nicht selten zu Missverständnissen oder gar Konflikten führen können, wenn man nicht auf diese vorbereitet, bzw. eingestellt ist. Die Unterschiede zwischen den kulturellen Eigenheiten verschiedener Länder sind zum Teil sehr groß, dass Urlauber bei einem ersten Besuch in einem fernen Land oft einen Kulturschock erleiden, ist daher kaum verwunderlich. Im geschäftlichen Bereich können kulturelle Unterschiede schnell schwere Folgen für Unternehmen oder einzelne Mitarbeiter haben.

 

Deutsche Unternehmen sind weltweit vertreten
Insbesondere deutsche Unternehmen haben in den letzten Jahrzehnten stark von dem florierenden Exportgeschäft profitieren können. Auch sind deutsche Unternehmen vergleichsweise stark mit Auslandsgeschäftsstellen in anderen Ländern präsent. Große Unternehmen wie etwa Daimler beschäftigen beispielsweise alleine in China 24.000 Mitarbeiter. Interkulturelle Kompetenz lautet das Stichwort, wenn es um den sicheren und souveränen Umgang mit Menschen fremder Kulturen geht. Weitere Informationen zu interkulturellen Seminaren und Trainings kann man auch hier finden.

Gerade im Geschäftsleben ist entsprechendes Know-How unabdingbar für eine funktionierende Kooperation. Interkulturelle Kompetenzen sollen Mitarbeiter für den Auslandseinsatz vorbereiten oder auch für einen besseren Betrieb in großen Unternehmen mit vielen Mitarbeitern aus unterschiedlichen Kulturkreisen sorgen. Auch, wenn Mitarbeiter sich auf Geschäftsreisen befinden, sollte stets gewährleistet sein, dass sie sicher und höflich, der jeweiligen Kultur des Gastlandes entsprechend, auftreten können. Immerhin sind sie im Ausland als eine Art Botschafter anzusehen, der die Interessen aber auch das Image des Unternehmens vertritt.

 

Das Verhältnis von Chef und Mitarbeiter ist in vielen Kulturen völlig unterschiedlich
Die kulturellen Unterschiede werden in vielen Bereichen des Geschäftslebens deutlich. In China beispielsweise funktioniert die Mitarbeiterführung nach einem völlig anderen Prinzip, als bei mitteleuropäischen oder US-amerikanischen Unternehmen der Fall ist. Während hierzulande eher flache Hierarchien herrschen und man sich nicht selten vom Chef bis zum Praktikanten duzt, um ein möglichst angenehmes Betriebsklima zu schaffen, erwarten chinesische Mitarbeiter hingegen sehr klare Hierarchien. Dies ist nicht nur im Geschäftsleben der Fall, sondern auf allen Ebenen des sozialen Miteinanders, gerade aber für Führungskräfte ist diese Tatsache ein wichtiger Aspekt. In China gibt der Chef den Ton vor und das ohne jegliche Kritik. Als Führungskraft in China ist es daher wichtig eine sehr patriarchalische Führungsrolle einzunehmen, anzuweisen und zu kontrollieren, auf der anderen Seite aber euch ein väterliches Verhältnis zu den Mitarbeitern haben und für private Probleme und Sorgen der Mitarbeiter ein offenes Ohr haben. Auch gemeinsame private Unternehmungen mit der gesamten Belegschaft sind in China viel ausgeprägter als hier und sorgen für einen besseren Zusammenhalt der „Firmenfamilie“.

Sprache und Benimmregeln reichen nicht aus
Für eine gelungene Beziehung zu Geschäftspartnern oder Mitarbeitern aus anderen Kulturkreisen reicht es daher nicht aus, bloß die Sprache, Benimm- und Tischregeln des jeweiligen Landes zu kennen. Vielmehr ist es notwendig, den jeweiligen sozialen Kontext auch in Konflikt- oder Stresssituationen richtig einordnen und entsprechend handeln zu können. Spezielle Seminare wie interkulturelles Training bereitet Mitarbeiter effektiv auf ihre zukünftige Rolle im Ausland vor. Entsprechende Seminare vermitteln Kenntnisse im klassischen Konfliktmanagement, im interkulturellen Management, für interkulturelle Verhandlung und Verkauf oder für interkulturelle Führung. Auch spezielle Trainings für einzelne Länder können die relevanten Kompetenzen vermitteln.

 

Bild: EdZbarzhyvetsky/depositphotos.com