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Erfolg beim Start-up

Gemäß einer Statistik der IfM Bonn gab es im Jahr 2015 in Deutschland 388.000 Existenzgründungen und somit ein Minus im Vergleich zum Vorjahr von 12.000 Gründungen. Demgegenüber stehen insgesamt 354.000 Betriebsschließungen. Warum so viele Start-ups scheitern, hat in den meisten Fällen ähnliche Ursachen und Probleme. Wir zeigen, wie ein Start-up erfolgsversprechend verläuft und welche Fehler vermieden werden sollten.

 

Nur 10 % gelingt die Unternehmensgründung

Experten schätzen, dass nur jedes zehnte Start-up von Erfolg gekrönt ist. Dementsprechend zurückhaltend sind auch die Kreditinstitute, wenn es um die Finanzierung eines neuen Geschäftsvorhabens geht. Aus diesem Grund ist es ratsam – sofern die Kreditsumme nicht riesig ist – einen Privatkredit bei einem Kreditvergleich aufzunehmen, wie zum Beispiel smava. Ein erfolgreiches Start-up hält sich an die folgenden Grundregeln:

Kraft und Ausdauer

Wenn sich selbständig macht, musst bedenken, dass dies viel Kraft und Ausdauer kostet. Ist der Wille für eine deutlich längere Arbeitszeit als 40 Stunden die Woche nicht vorhanden, so ist das Start-up bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt.

Analyse und Recherchearbeiten

Nur wer das Marktsegment ausreichend analysiert, ist auch in der Lage, seine Chancen und Risiken zu erkennen. Dieses Vorgehen ist nicht nur zu Beginn erforderlich, sondern ist ein fortlaufender Prozess.

Strategien anpassen

Wer erfolgreich auf dem Markt bestehen möchte, muss in der Lage sein, sich dem Marktgeschehen anzupassen. Nur wer seine Strategien dementsprechend ändert, kann auch vorausschauend handeln.

Betriebswirtschaftliche Auswertungen lesen

Wer nicht aufgrund einer Fehlkalkulation scheitern möchte, muss seine betriebswirtschaftlichen Auswertungen immer im Auge behalten. Nur so ist es möglich rechtzeitig reagieren zu können.

Die Gründe für das Scheitern von einem Start-up

Die meisten Start-ups scheitern aufgrund derselben Ursachen. Diese sind in der Regel:

  • fehlende kaufmännische Kenntnisse
  • mangelhafte Branchenkenntnisse
  • schlechtes Marketing
  • ungenügende Analyse und Recherche des Markts
  • mangelhaft umgesetzte oder schlecht durchdachte Finanzierung
  • kein Fachpersonal und keine Teamarbeit
  • Wahl der falschen Geschäftspartner
  • fehlerhafte wirtschaftliche Kalkulation
  • interne Streitigkeiten oder Differenzen bei den Gründern und Mitarbeitern

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