Zwanzig Bände, unzählige Morde und die Geschichte ist noch lange nicht auserzählt: Mit »Ostfriesenerbe« stürmte Klaus-Peter Wolfs Ostfriesenreihe jüngst erneut die Spitze der deutschen Buchcharts. Was einst sachte begann, hat sich zu einer der erfolgreichsten Krimiwelten Deutschlands entwickelt, die ihr Publikum seit Jahren weit über die Buchseiten hinaus in den Bann zieht. Im Interview erzählt der Autor, wie aus einer anfänglichen Idee ein ganzes Universum wurde, warum Zweifel und Rückschläge ihn nie aufgehalten haben und wieso gerade Krimis den ehrlichsten Blick auf unsere Gesellschaft werfen.
Herr Wolf, mit »Ostfriesenerbe« ist im Januar der 20. Band Ihrer Ostfriesenreihe erschienen – gleichzeitig werden Ihre Geschichten erfolgreich verfilmt. Wann haben Sie gemerkt, dass aus einer Buchreihe eine ganze Krimiwelt entstanden ist?
Das war mein Plan. Ich wollte immer ein großes Gesellschaftspanorama schreiben, angelegt auf viele tausend Seiten. Damals wusste ich noch nicht, dass das eine Krimireihe wird. Mir wurde irgendwann klar: Die eigentlich gesellschaftlich relevante Literatur ist Kriminalliteratur, weil diese in die Abgründe der menschlichen Seele führt. Es hat Gründe warum die meistgelesene Literatur in unserem Land Kriminalliteratur ist. Sie zeigt den Riss, der durch die Gesellschaft geht.
Meine Sorge war, dass der Verlag nicht mitspielt. Als ich den vierten Band geschrieben habe, wusste ich gar nicht, ob die den überhaupt drucken. Die ersten Bücher sind nicht gut gelaufen. Wir haben von dem ersten Band »Ostfriesenkiller« im ersten Jahr 8.500 Exemplare verkauft. Inzwischen sind es 720.000, in deutscher Sprache.
Das gesamte Interview »Klaus-Peter Wolf: Vom Ladenhüter zur Millionenauflage« und weitere spannende Artikel finden Sie in der aktuellen ERFOLG Magazin Ausgabe 03/2026 -> Link










