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Mentale Klarheit: Die unterschätzte Führungsressource

Ein Gastbeitrag von Moritz Ulrich

Es ist 18 Uhr. Du bist auf dem Heimweg im Auto und freust dich auf den Abend. Das Handy klingelt, jemand aus dem Office ruft an. Und schon ist man hin- und hergerissen. Geht man ran, um noch schnell eine Frage zu beantworten? Oder bleibt man konsequent, wie man es sich vorgenommen hat, und klärt es morgen? Auch ich als Yogalehrer (der also vermeintlich immer tiefenentspannt ist) kenne diese Momente nur zu gut. Egal, wie wir uns entscheiden, meistens bleibt eine innere Unruhe zurück. Denn entweder meldet sich das schlechte Gewissen, weil man nicht reagiert hat, oder aus einer kurz gedachten Antwort entstehen neue Aufgaben, über die man sich zwar jetzt am Abend schon Gedanken macht, die man aber sowieso erst morgen erledigen kann.

Dieses Alltagsdilemma steht stellvertretend für unsere heutige Arbeitsrealität. Ganz gleich, ob angestellt oder selbstständig, abschalten fällt schwer, To-do-Listen nehmen kein Ende. Gerade im unternehmerischen Kontext machen wir oft Ausnahmen von den eigenen Grenzen, was Erreichbarkeit, Zuständigkeit oder Entscheidungen angeht, und das mehr, als uns langfristig guttut. Naheliegend ist dann der Versuch, wie ihn viele kennen, mit mehr Disziplin, Struktur und Kontrolle dagegen zusteuern: mit klaren Regeln, festen Zeiten und immer neuen Methoden für noch mehr Produktivität.

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Beitragsbild: Pavel Becker