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Mit Immobilien zur finanziellen Freiheit?

Hohe Steuern, eine schwächelnde Wirtschaft und eine Rente, die allen Beteuerungen zum Trotz doch nicht sicher ist. Als Michael A. Birner klar wurde, dass er an seinem alten Arbeitsplatz auch für eine kleine Summe noch jahrzehntelang arbeiten werden müsse, beschloss er, die Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen. Warum seine Wahl dabei ausgerechnet auf Immobilien fiel? »Das war das Einzige, was ich zu 100 Prozent durchblickt und verstanden habe«, erinnert er sich. Es war eine Entscheidung, die sich für ihn noch auszahlen würde: Heute ist er Investor, Finanzexperte und gemeinsam mit Rajko Stojanovic Gründer einer Community, die Einsteiger beim Aufbau eines Immobilien-Portfolios unterstützt.

Veraltete Glaubenssätze bremsen den Einstieg

»Wir haben gesagt: Wenn wir mit unserer Erfahrung aus über 300 Einheiten und 40 Millionen Euro nicht unser Wissen teilen, dann ist das unterlassene Hilfeleistung«, so Birner über die Gründung seiner Academy. Er selbst rate zwar regelmäßig dazu, einfach in den Markt einzusteigen, beobachte aber auch, dass sich typische Fehler hartnäckig wiederholten – wie etwa der, aus reiner Steuersparmotivation heraus Immobilien zu kaufen. Ein solches Vorgehen ruiniere die Bonität und mache die Finanzierbarkeit langfristig kaputt. Ein weiteres Problem stelle eine Investition ohne vorherige Standortanalyse dar, so der Experte. Doch nicht nur zu voreilige Anleger könnten ins Straucheln geraten: Wer veralteten Glaubenssätzen anhänge, würde aussichtsreiche Investments nur allzu oft ungenutzt verstreichen lassen. So seien viele nach wie vor der Ansicht, es brauche für die erste Investition eine große Menge an Eigenkapital – dabei sei eher das Gegenteil der Fall: »Immobilien sind tatsächlich der beste Hebel, um ein großes Vermögen aufzubauen, wenn man noch keines hat, weil man dabei so viel mit Fremdkapital arbeiten kann«, erläutert Birner. Anders als Aktien oder Anleihen sei ein erfolgreicher Einstieg sogar völlig ohne Eigenkapital möglich: »Bei Immobilien kann man sich einen Großteil über die Bank holen, wenn nicht sogar alles. Wichtig ist, dass man eine saubere Bonität hat, dass man eine kleine Liquiditätsreserve hat für unvorhergesehene Fälle.«

Wenn finanzielle Bildung zum Erfolg verhilft

Michael A. Birner ist seinen Weg selbst ohne einen Mentor gegangen, war dabei aber nach eigener Aussage gründlich vorbereitet. Gerade das sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich, mahnt der Experte: »Wir haben festgestellt, wie wenig finanzielle Bildung verbreitet ist, wie gering ihr Stellenwert ist und wie unwissend die Leute sind. Noch dazu haben wir gesehen, wie viel schlechte Qualität oder auch Unwissenheit draußen unterwegs ist.« Sein Ziel habe Birner von Anfang an klar vor Augen gehabt: Zehn Wohnungen in zehn Jahren sollten es werden. »Inzwischen sind es über 300 Wohnungen mit Rajko zusammen und es sind erst sieben Jahre vergangen«, erinnert er sich schmunzelnd. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm der Kauf seines ersten Familienhauses mit einer 110-Prozent-Finanzierung: Dass man ohne den Einsatz von eigenem Geld einen kontinuierlichen Vermögensaufbau erreichen könne, habe seine Sicht auf Immobilieninvestments verändert. Besonders geprägt habe ihn zudem die Erfahrung, endlich den alten Job kündigen zu können, um sich vollständig seiner Investoren- und Mentoren-Tätigkeit zu widmen. In diesem Moment hätte er realisiert, dass er es geschafft habe, erzählt der Experte. Seitdem blickt Birner optimistisch in die Zukunft: »Die Ziele wachsen von selbst und werden nach hinten raus immer größer«, sagt er. »Deswegen ist es das Allerwichtigste, jetzt die ersten Schritte zu gehen!«

Beitragsbild: Michael Pointvogel

Bei dem Artikel handelt es sich um einen Archivbeitrag.