Zu viel Arbeit ist unproduktiv

Geschäftigkeit ist eine Form von Faulheit – Faulheit des Denkens und wahlloses Handeln. In Arbeit zu ertrinken ist ebenso unproduktiv, wie gar nichts zu tun – und es ist weitaus unangenehmer.“
Timothy Ferriss, amerikanischer Bestsellerautor

Dieser Satz ist sicherlich ein wenig überspitzt, sollte Sie jedoch dazu bringen, über ein in vielen Firmen verbreitetes Problem nachzudenken, nämlich den ziellosen Aktivismus. Viele Angestellte messen ihren eigenen Beitrag für die Firma daran, wie lange sie arbeiten, wie geschäftig sie sind, wie viel sie herumwirbeln. Kein Kunde und nur die weniger intelligenten Vorgesetzten messen ihre Mitarbeiter daran. Sie haben bestimmt schon gehört, dass 20 Prozent Ihrer Aktivitäten für 80 Prozent des Erfolges verantwortlich sind. Also sollten Sie herausfinden, welche 20 Prozent das sind – und sich dann genau darauf konzentrieren. Bei den allermeisten Menschen, die im Leben nicht so recht vorankommen, liegt es nicht daran, dass sie zu wenig tun und zu faul wären, sondern dass sie zu viele nutzlose Dinge tun und zu wenig von dem, was wirklich zu den Ergebnissen führt, die den entscheidenden Unterschied ausmachen. Der schottische Komponist Alexander C. Mackenzie hat es auf den Punkt gebracht: „Die Ablehnung, Unwichtiges zu tun, ist eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg.“

dr_zitelmannDer Autor: Dr. Rainer Zitelmann ist ein millionenschwerer Unternehmer und Investor aus Berlin. Er ist mehrfacher Buchautor und gilt als einer der wichtigsten Experten für Superreiche.

http://www.rainer-zitelmann.de/

Quelle: Worte des Erfolgs, Rainer Zitelmann
Bilder: Wavebreakmedia/depositphotos, Rainer Zitelmann

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