Ein Gastbeitrag von Michael Jagersbacher
Wer Bastian Schweinsteiger nur über Titel, Finalspiele und den WM-Sommer 2014 definiert, kratzt lediglich an der Oberfläche seines Erfolgs. Er ist ein Sportler, der es geschafft hat, auch nach seiner aktiven Sportlerkarriere hinaus für die Öffentlichkeit interessant zu bleiben und das ohne Skandale oder Querelen. Was zeichnete den ehemaligen Sportler Schweinsteiger – über 500 Spiele für den FC Bayern München und über zwölf Jahre wichtiger Teil des Deutschen Nationalteams – aus und was macht ihn heute noch so interessant, dass wir in seiner Funktion als Sportschau-Experte an seinen Lippen und Analysen hängen?
Mit dem Sport aufgewachsen
Bastian Schweinsteiger ist Sohn eines Sportgeschäft-Unternehmers, der selbst bereits die Fußballschuhe in Österreich schnüren durfte. Fußball spielte in der Familie Schweinsteiger eine bedeutende Rolle, denn auch sein älterer Bruder Tobias spielte in der 2. Deutschen Fußballliga. Bastian war aber nicht nur ein talentierter Kicker, sondern auch ein begnadeter Skifahrer. Die Wahl des Sports fiel dann aber doch auf den Fußball, nachdem er bereits im zarten Alter von drei Jahren beim FC Oberaudorf die ersten Schritte auf dem Rasen absolvieren durfte. Der TSV 1860 Rosenheim war die letzte Station, bevor er 1998 in die Jugendabteilung des 1. FC Bayern wechselte, für die er später noch Fußballgeschichte schreiben sollte. Weitere vier Jahre sollte es dauern, bis er dann 2002 zu seinen ersten Kampfmannschaftseinsätzen kam. Doch danach setzte er sich zügig gegen die anderen Profis durch.
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Beitragsbild: IMAGO / Team 2










