Ich habe mich eigentlich gar nicht dafür interessiert, ich wollte schon immer nur berühmt werden. Meine Mutter war natürlich gar nicht amused, als sie das gehört hat. Sie hat gesagt, okay, du kannst gerne berühmt werden wollen, aber mach bitte erst einmal eine Ausbildung. Da war ich 16 und habe eine rausgesucht, die für mich relativ einfach aussah, weil ich wusste, ich will das alles gar nicht, ich will einfach nur berühmt werden. PKA schien mir eigentlich recht entspannt.
Nein, gar nicht. Ich hatte eine Sechs in Mathe. Mein Abschlusszeugnis war eine Katastrophe. Ich bin bis heute geschockt, wie ich mit so schlechten Noten in meinem Abgangszeugnis einen Ausbildungsplatz bekommen habe.
Ich bin sehr diszipliniert. Ich hatte auch ein tolles Team, einen tollen Chef und echt ein schönes Ambiente dort in Berlin. In Apotheken fühlt man sich wohl. Man kommt rein, alles ruhig und sauber, alle sind nett. Ich habe es durchgezogen, aber nur um meine Mutter zu beruhigen. Im Kopf hatte ich schon ganz andere Sachen.
Ich versuchte, berühmt zu werden. Ich war 19. Ich habe erstmal Nebenjobs gemacht, im Fitness-Studio gearbeitet, gekellnert, in Clubs an der Garderobe gearbeitet – alles, nur keinen festen Job, damit ich flexibel sein konnte, zu Castings und Misswahlen gehen konnte. Ich habe mich überall beworben, wo es ging.
Damals war ja mit Social Media noch nichts.Als ich 19 war, das war vor 17 Jahren, da gab es noch kein Trash-TV, kein Reality-TV. Das heißt, du musstest eigentlich was können, um ins TV zu kommen. Love Island, Temptation Island – heutzutage hat jeder Blödel die Chance ins TV zu kommen, auch wenn er gar nichts kann. Das gab es damals nicht. Du musstest entweder Schauspielerin sein, Moderatorin oder Comedy können und das war es eigentlich schon.
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