Als Angestellter bei einem ehemaligen Fondsinitiator, wo er geschlossene Immobilienfonds aus der Zeit „Neuaufbau Ost“ betreute, wurde er ins kalte Wasser geworfen. Sein Vorgänger war geflüchtet, denn viele Investments waren notleidend und einige schwierige Situationen zu meistern. In den nächsten drei Jahren, in denen er Deals bis 200 Mio. Euro bearbeitete, erwies sich die gute Ausbildung immer wieder als Schlüssel für die Problemlösung. Immopreneur
Schon während des Studiums schmiedete er am ersten Mehrfamilienhaus, das er auch direkt nach erfolgter Festanstellung kaufte, denn dazu brauchte er drei Gehaltsnachweise. Er las sich rechtlich und steuerlich ein und startete so einfach seine Investments komplett aus eigener Kraft, jedoch noch ohne wirkliches System. Dennoch konnte er recht früh Substanz und Vermögen aufbauen. Mentoren hatte er, mangels Netzwerk, keine. Während seiner Angestelltenzeit wurde er von seinen Kollegen immer wieder milde belächelt wegen seiner kleinen Häuschen. Doch Knedel war sich sicher: „Ihr werdet später sehen…“.
2004 reizte es ihn, Konzernstrukturen kennen zu lernen. Doch auch dort wird nur mit Wasser gekocht, stellte er schnell fest. Karriere war nichts für ihn, da er sich nicht unterordnen wollte. Daher machte er sich 2006 mit einem Partner im Asset Management und Property
Management für Gewerbeimmobilien selbständig und nahm dabei Aufträge des ehemaligen Arbeitgebers mit. Von dieser Zeit erzählt er: „Wir haben sehr viele Immobilien im Wert optimiert und durch unser intensives Management viele Probleme gelöst. Internationale Kunden und die Hessische Landesbank wussten das sehr zu schätzen. Hier erwies sich seine Mitgliedschaft in der RICS als sehr hilfreich, internationalen Kunden das Geschäftsmodell zu vermitteln. Doch die Fremdbestimmung durch Kunden empfand er als sehr… Immopreneur…