Es gibt ja eigentlich immer zwei Varianten. Je nachdem, was passiert ist, kommen die Emotionen entweder in Form von Traurigkeit, von Tränen raus, oder es ist Frust und Wut. Dann wird einfach mal ein bisschen geflucht und gebrüllt, so unnötig es auch manchmal ist, aber danach fühle ich mich einfach gut, erleichtert. Dann ist es einfach raus. Und genau das ist der Punkt. Dass man sich selbst einen Gefallen tut, wenn man einfach mal den Frust, die Trauer zulässt und die Emotionen rauslässt. Danach geht es wesentlich besser. Aber man braucht natürlich ein Stück weit das Umfeld dafür, um es auch alles so rauslassen zu können.
Man ist wieder mit sich im Klaren und kann neue Ziele fokussieren. Man kann sich neu sortieren und strukturieren und überlegen, wie kriege ich die Situation geändert, wie kann ich es besser machen. Wenn man wirklich einmal den Kopf leer blasen konnte, indem man die Emotionen raus gelassen hat, kann es danach eigentlich nur besser werden.
Sehr wichtig! Wenn du nicht tolerant bist, dann kannst du dich in gewisser Weise mit jedem Zweiten anlegen. Aber vor allem durch den Sport habe ich gelernt….
Carmen Uth ist Expertin für Emotionsleadership und Geschäftsführerin der Uth GmbH.
Bild: Felix Pöhland, Uth.