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Selbstbewusstsein – Was ist das überhaupt?

3 Min.

26.10.2017
Von Michael Vincent

In einer Welt in der Erfolg, Anerkennung und Status wichtiger zu sein scheinen

als jemals zuvor, haben die Menschen verlernt echt zu sein, anzuecken oder

Risiken einzugehen. Aus Angst die eigene Reputation könnte in Frage gestellt

werden,leben die meisten ein Leben auf der sicheren Seite.

Es wird nichts riskiert, stattdessen werden oberflächliche Beziehungen geführt,

und niemand traut sich mehr für seine Meinung einzustehen sobald diese gegen den

Strom geht. Stattdessen ist dazu gehören oft wichtiger als auf die innere Stimme

zu hören. Dabei sind es mehr denn je Menschen, welche mit einem eigenen

Charakter, einem selbstsicheren Auftreten und Mut zum Risiko große Faszination

ausüben. Menschen fühlen sich stets zu Charakteren hingezogen, die

Unabhängigkeit vermitteln. „Selbstbewusstsein ist der Schlüssel zum Erfolg„

lautet eine weitverbreitete Redensart. Und doch ist es nicht von der Hand zu

weisen, das selbstbewusste Menschen mehr Respekt und Anerkennung ernten, meist

deutlich erfolgreicher im Berufsleben sind, glücklichere Partnerschaften führen,

emotional unabhängig sind und alle Bereiche ihres Lebens besser kontrollieren.

Befolgen Sie diese 7 essentiellen Regeln, und Ihre Wirkung wird sich deutlich

verbessern:

1) Was bedeutet Selbstbewusstsein?

Selbstbewusstsein entsteht durch Übung, Routine, Erfahrung und der daraus

resultierenden Sicherheit in die eigenen Fähigkeiten. Unsicherheit und Aufregung

hingegen resultierten aus ungewohnten Situationen, in welcher die eigenen

Fähigkeiten sich noch nicht bewährt haben. Daraus folgt, eine Person kann

beispielsweise im Job sehr sicher auftreten, während ihr beispielsweise die Rede

auf einer Hochzeit des besten Freundes sehr schwer fallen kann.

Stellen Sie sich regelmäßig Herausforderungen in Bereichen ausserhalb Ihrer

Comfort Zone, das formt Ihr Selbstbewusstsein und stärkt Ihren Charakter

deutlich.

2) Starke Menschen können Schwächen zeigen.

Heute möchte jeder immer der beste, schönste, stärkste und erfolgreichste sein.

Darum zeigen Menschen kaum noch Gefühle und ihr Ego erlaubt ihnen keinen Fehler

oder Moment der Schwäche mehr. Bewahren sie sich jedoch unbedingt ihre

Menschlichkeit, seien Sie grade heraus und nennen Sie die Dinge beim Namen.

Nehmen Sie sich selbst nicht zu ernst und schenken Sie der Meinung anderer nicht

mehr Bedeutung als ihrem eigenen Wohlbefinden. So steigert sich nicht nur Ihr

Selbstwertgefühl, sondern wirken auch authentisch und damit charismatisch. Ihr

Umfeld wird Ihre neue Stärke dankbar annehmen.

3) Beeindrucken ohne beeindrucken zu wollen

Jeder sehnt sich nach Anerkennung und Wertschätzung, doch keiner kann sie mehr

geben. Stattdessen preisen sich Menschen zu oft selbst an, oder drängen sich in

den Mittelpunkt. Das ist jedoch vielmehr ein Signal für Unsicherheit als für

Souveränität. So müssen Sie beispielsweise nicht in der „elitären Clique„ dazu

gehören nur um sich bedeutend zu fühlen. Hören Sie auf sich anzubiedern und sich

unter Wert zu verkaufen. Dadurch wirken Sie interessanter und wertvoller.

Menschen die auf Understatement setzen, werden als spannender und interessanter

wahrgenommen, weil sie davon absehen mit offensichtlichen Oberflächlichkeiten zu

punkten. Nehmen Sie sich selbst zurück und schenken Sie stattdessen Ihrem

Gegenüber aufrichtiges Interesse an dessen Persönlichkeit. Damit sind sie eine

erfrischende Abwechslung im Dschungel des Egoismus.

Michael Vincent

Michael Vincent ist Flirt- und Dating-Couch und aus eigenen Talkshowauftreten bekannt. Seine Seminare sind regelmäßig ausgebucht.

Den ganzen Artikel kannst du im aktuellen Erfolg Magazin lesen.

Bilder: depositphotos/popularImages, Vincent.

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