Fünf Gründe, weshalb häufiges Reisen erfolgreicher macht

Egal ob in die weite Ferne oder innerhalb des Heimatlandes – die Deutschen reisen sehr viel und sehr gerne. Für die Mehrheit ist der Urlaub die schönste Zeit des Jahres. Und die kann durchaus großen Einfluss auf das Berufsleben haben. Denn der Urlaub dient nicht nur der Entspannung. Er erweitert auch den Horizont, und man kann sich ganz nebenbei wichtige Kenntnisse für den Job aneignen. Das macht die verdiente Auszeit auch zu einem wichtigen Karrierefaktor. Hier sind fünf Gründe, warum häufiges Reisen erfolgreicher macht.

 

Abschalten vom Beruf

Eine Reise sollte in erster Linie der Erholung dienen. Nur wenn sich diese Zeit eindeutig vom Berufsalltag abhebt, setzt Entspannung ein. Das ist wichtig, um Abstand vom Alltagsstress zu gewinnen, denn dieser hat  Einfluss auf die Gesundheit. Daher ist es nicht ratsam, den Arbeitslaptop mit in den Urlaub zu nehmen. Besser ist es, stattdessen die fremde Umgebung bewusst zu erkunden.

 

Auch kleine Zeitfenster nutzen

Übers Jahr gibt es viele Möglichkeiten, einen Kurzurlaub einzuschieben. Ziele in ganz Europa sind mit dem Flieger oder der Bahn in wenigen Stunden erreichbar. Inzwischen lassen sich auf modernen Buchungsplattformen Tickets für verschiedene Verkehrsmittel kaufen, was den Organisationsaufwand erheblich verringert und damit Zeit spart. Schon kleine Zeitfenster von wenigen Tagen reichen für einen Kurzurlaub, vor allem wenn die Reise zu einer Destination innerhalb Deutschlands führt. Außerdem hat man nach jeder Rückkehr gleich ein Gesprächsthema für den Plausch mit den Kollegen.

 

Die richtige Mischung finden

Es gibt unterschiedliche Urlaubstypen: Die einen bevorzugen Städtereisen mit einem umfangreichen Kulturprogramm, die anderen sind lieber den ganzen Tag am Strand oder auf der Skipiste. Prinzipiell ist es sinnvoll, eine gute Mischung aus unterschiedlichen Erlebnissen zu finden, zumal gerade die Fremdheit der Stadt oder Region den besonderen Reiz einer Reise ausmachen kann. Bei einem Aufenthalt in einem abgeschirmten All-inclusive-Hotel ist es hingegen eher unwahrscheinlich, dass man viele neue Eindrücke mit nach Hause nimmt.

 

Kulturelles Wissen kann zur Zusatzqualifikation werden

Wer ferne Länder besucht und dort mit offenen Augen seine Umgebung wahrnimmt, nimmt allerlei Eindrücke auf. Dieses Wissen über die Kultur eines fremden Ortes kann auch zu einem beruflichen Pluspunkt werden. Denn wer mit den Essgewohnheiten oder Umgangsformen eines Landes vertraut ist, dem wird es leichter fallen, mit Kunden oder Kollegen aus dieser Region umzugehen. Im besten Fall also kann Kultur ein echter Karrierefaktor sein.

 

Die Sprache ist ein gutes Mitbringsel

Natürlich lernt man in einem zweiwöchigen Urlaub keine fremde Sprache, etwas mehr Zeit braucht es dafür schon. Eine sinnvolle Herangehensweise kann es allerdings sein, zu Hause in einem Sprachkurs die Grundlagen der neuen Sprache zu lernen und diese dann am Urlaubsort aktiv anzuwenden. Viele Firmen unterstützen solche Angebote, indem sie die Gebühren dafür ganz oder teilweise übernehmen. Denn Sprachen sind für Arbeitgeber ein echter Wirtschaftsfaktor; schließlich können fremdsprachenkundige Mitarbeiter in internationalen Projekten eingesetzt werden oder ausländische Kunden betreuen.

 

 

Bild: Depositphotos.com/gpointstudio

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