Swarovski ERFOLG Magazin

Swarovski – eine Erfolgsstory aus Österreich

Swarovski gehört ohne Zweifel zu den größten Erfolgsgeschichten Österreichs. Ihren Ursprung hat die Kultmarke in Wattens, einer kleinen Stadt in Tirol. Im Jahr 1895 träumte Gründer Daniel Swarovski davon, einen Diamanten für alle zu schaffen. Der weltweite Erfolg, den das Unternehmen Swarovski heute hat, beweist: Aus seiner Vision ist Wirklichkeit geworden. Tatsächlich gelang es dem talentierten Glasschleifer, Menschen aller Einkommensklassen in den Bann der glitzernden Kristalle zu ziehen. Durch Modedesigner wie Coco Chanel und Prominente wie Paris Hilton wurden die kleinen Steine zum Inbegriff für Luxus. Aber wie hat es das über 120 Jahre alte Unternehmen geschafft, so erfolgreich zu werden?

Innovation

Von der ersten Schleifmaschine bis hin zu den heute verwendeten High-Tech-Tools: Während Swarovski seinem Ursprungsgedanken immer treu blieb, standen damals genau wie heute Innovation und die Erschaffung neuer Produkte an erster Stelle. Als erstes Unternehmen kam Swarovski zum Beispiel auf die Idee, mit Schmucksteinen besetzte Armbänder herzustellen. Der „Aurora-Borealis-Kristall“, der in den 50er-Jahren zusammen mit Christian Dior entworfen wurde, ist auch heute noch ein begehrtes Schmuckstück. Zusätzlich gibt es immer wieder neue Schliffe zu bestaunen – wie den Xilion-Schliff, der den Swarovski-Kristallen im Jahr 2004 zu einem völlig neuen Maß an Brillanz verhalf.

Sonderkollektionen

Die Zusammenarbeit mit Christian Dior war bei Swarovski kein Einzelfall. Die Erfolgsmarke erkannte schon in ihrer Anfangsphase, dass Partnerschaften und Projekte mit hochkarätigen Prominenten und Unternehmen öffentliche Aufmerksamkeit und ein hohes Ansehen mit sich bringen. Seit 1900 integrieren High-End-Modedesigner wie Chanel, Lanvin und Cristobal Balenciaga Swarovski-Kristalle in ihre Kollektionen. Als Marilyn Monroe dem damaligen US-Präsidenten Kennedy an seinem Geburtstag ein Ständchen sang, trug sie ein Kleid, das mit Tausenden von Swarovski-Kristallen besetzt war. Doch nicht nur Bekleidung lässt sich durch die besonderen Steine aufwerten: Im Jahr 2013 beklebte der japanische Tuner D.A.D. gleich zwei Mercedes Benz mit funkelnden Swarovski-Kristallen.

Soziale Verantwortung

Swarovski ist nach wie vor ein Familienunternehmen und beschäftigt weltweit über 25.000 Mitarbeiter. Kreative und kommunikative Menschen einzustellen und diese auch gut zu behandeln, war für das Unternehmen der eigentliche Schlüssel zum Erfolg. Daniel Swarovski stellte seinen Mitarbeitern Behausungen und medizinische Versorgung zur Verfügung und glaubte leidenschaftlich daran, der Gesellschaft etwas zurückzugeben zu müssen. Da das Schleifen von Kristallen mit einem hohen Energiebedarf einherging, nutzte Swarovski eine Wasserkraftanlage, die nach und nach ausgebaut wurde. So konnte nicht nur die Fabrik, sondern auch die Häuser des Ortes Watten mit Energie versorgt werden. Bis heute zeigt das Unternehmen soziale Verantwortung und setzt sich auf der ganzen Welt für verschiedene Nachhaltigkeitsprojekte ein.

 

Bildquelle: imago images / ZUMA Press

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