Tipps, wie man die Webseitenübersetzung & User Experience unter einen Hut bekommt

Den internationalen Markt mit der eigenen Webseite zu erobern, ist ein ambitioniertes Ziel, das jedoch einen größeren Kundenstamm und dadurch auch mehr Umsätze zur Folge haben kann – vorausgesetzt, man macht es richtig und achtet darauf, die Webseite nicht einfach nur zu übersetzen, sondern auch die User Experience so angenehm wie möglich zu gestalten. Damit ist gemeint, dass man sich durch eine hochwertige Übersetzung als seriöser, ernstzunehmender Experte positioniert.

 

User Experience – was genau versteht man darunter?

User Experience lässt sich mit „Nutzungserlebnis“ übersetzen und bezeichnet allgemein die äußerst subjektiven Gefühle und Wahrnehmungen, die bei der Verwendung eines Produktes oder – in diesem Fall – einer Webseite auftauchen.

Nicht zu verwechseln ist die User Experience mit der Usability, welche die Benutzerfreundlichkeit der einzelnen Anwendungen beschreibt – also im weitesten Sinne, wie einfach sich die Seite benutzen lässt, ob die Navigierung simpel oder kompliziert ist, etc.

Beide Begriffe sind zwar eng miteinander verbunden, aber nicht synonym zu verwenden. So erweitert das Konzept der User Experience die Usability um emotionale Faktoren, die die Erfahrung bewerten – sowohl positiv, als auch negativ.

 

Warum die User Experience so wichtig ist

Je besser sich der Kunde auf der Webseite zurechtfindet bzw. je zufriedener er ist, umso länger wird er auch dort verweilen und umso eher wird er eines der angebotenen Produkte kaufen – es ist eine einfache Schlussrechnung, die tatsächlich in den meisten Fällen aufgeht.

Außerdem sorgt eine angenehme User Experience auch dafür, wie der Kunde die Marke wahrnimmt und ob er eine Anwendung weiterempfiehlt – was wiederum zu mehr Umsätzen führen kann. Es zahlt sich also gegebenenfalls aus, das Verhalten der Nutzer zu messen und die Webseite dementsprechend aufzubereiten.

 

Und was hat das mit der Webseitenübersetzung zu tun?

Nun, eine ganze Menge. Man stelle sich vor, man surft auf einer Webseite, die offensichtlich aus dem Englischen übersetzt wurde – von einem schlechten Übersetzer oder gar maschinell. In diesem Fall stößt man oft auf seltsam klingende Phrasen, Anglizismen und Sätze, die auch nach mehrmaligem Nachdenken keinen wirklichen Sinn ergeben wollen. Infolgedessen verlassen viele User die Webseite sofort enttäuscht wieder, weil sie einen unseriösen Anbieter dahinter vermuten, und sehen sich lieber anderweitig nach Unternehmen um, die ihre Sprache sprechen.

Ebenso verhält es sich auch, wenn beispielsweise keine Rücksicht auf die Kultur des Ziellandes genommen wurde. Beispielsweise, wenn alle Preise nur in britischem Pfund angegeben werden und sich der User den Wechselkurs zum Euro selbst heraussuchen muss, ist das mit einer deutlich schlechteren User Experience verbunden und lässt das Unternehmen nicht gerade in einem seriösen Licht erstrahlen.

 

Perfekte Übersetzungen sorgen für eine gute Experience

Was die perfekte Übersetzung mit einer positiven User-Experience zu tun hat, dürfte klar sein. Nun stellt sich nur die Frage: Wie implementiert man eine perfekte Übersetzung? Nun, eigentlich ist es gar nicht so schwer. Man muss die eigene Webseite lediglich aus der Nutzerperspektive betrachten und berücksichtigen, was man sich selbst von einer Webseite wünschen würde. Außerdem muss man die Sprache des Zielmarktes sprechen – und zwar perfekt!

Wenn es also an die Internationalisierung der eigenen Webseite gehen soll, führt kein Weg an einem professionellen Übersetzer vorbei. Selbst, wenn man jahrelang Spanisch in der Schule gelernt hat und die Sprache auch sehr gut spricht, sollte man nicht außer Acht lassen, dass es ein Muttersprachler dennoch immer besser kann. Schließlich beherrscht man keine andere Sprache so intuitiv und perfekt wie die eigene Muttersprache.

Zwar ist es deutlich günstiger, eine maschinelle Übersetzung vorzunehmen oder einen Bekannten mit soliden Sprachkenntnissen ranzulassen, aber wer seinen Kunden wirklich eine gute User Experience bieten möchte, sollte das Geld für einen professionellen Übersetzer in die Hand nehmen – es wird sicherlich zurückkommen.

Ein professioneller Übersetzer kann auch Peinlichkeiten vermeiden, wenn es um die falsche Verwendung von Slangs und Dialekten geht. Portugiesisch ist nämlich nicht gleich Portugiesisch, denn ein Portugiese spricht und schreibt nicht immer komplett gleich wie ein Brasilianer. Ein guter Übersetzer weiß das und kann dies bei seiner Arbeit berücksichtigen. Außerdem kennt er die Kultur des Ziellandes und kann, sofern es notwendig ist, Anpassungen im Angebot vornehmen, um die Ansprüche der Kunden bestmöglich zu befriedigen – ja, das ist natürlich ein Mehraufwand, aber der wird in der Regel auch honoriert!

Eine angenehme User Experience führt zu höheren Verkaufszahlen – das ist ein Fakt, der nicht ignoriert werden kann. Je besser sich ein User auf der Webseite zurechtfindet, umso länger verweilt er auch dort und umso eher kauft er ein. Und um den Kunden zum Einkaufen zu bewegen, ist es wichtig, seine Sprache zu sprechen. Die perfekte Webseitenübersetzung bietet dem Kunden einen Mehrwert und ist sprachlich einwandfrei, sodass die Webseite seriös und ansprechend erscheint und dem Kunden bietet, wonach er sucht.

 

Autor: Christoph Neuhold ist beim Übersetzungsbüro Translate Trade in München neben dem Qualitätsmanagement auch für das Marketing zuständig. Er ist zum einen für die Optimierung der Prozesse verantwortlich, zum anderen repräsentiert er das Unternehmen auch nach außen.

 

Bilder: Rawpixel/Depositphotos, Christoph Neuhold

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Wissen. Setzte ein Lesezeichen permalink.