Przemyslaw Wesolka, der von seinen amerikanischen Kunden nur Przem genannt wird, hat schon als Kind an Computern und Radios geschraubt. Technischer Fortschritt hat ihn immer begeistert. Was ihn zuerst in eine Elektronik-Ausbildung, später ins Informatikstudium führte. In einer kleinen Stadt wie Oldenburg brauchte man Phantasie, um sich die neue Welt auszumalen. In seinem ersten Job für ein großes Unternehmen suchte man einen Freiwilligen, der KI und Automatisierung testen sollte. Wesolka meldete sich und vergrub sich in eine neue Welt, die mittlerweile seinen Alltag bestimmt. Heute, 17 Jahre später, ist er immer noch in Oldenburg, aber betreut längst die Global Player auf der ganzen Welt. Viele wollen wissen: Wie werden wir unsere Leute los und ersetzen sie durch KI?
Wesolka bremst die Unternehmen in ihrer Euphorie. »Die meisten Mitarbeiter sind heute noch nicht ersetzbar. Aber: Die Workforce muss dringend entlastet werden, um überhaupt die Arbeit schaffen zu können. Genau da passt KI perfekt ins Bild und das erreichen wir täglich.« Dennoch ist er überzeugt, dass die meisten Bürojobs sehr kurzfristig ersetzbar sind. Heute zielen seine Anwendungen, die er bei seinen Kunden integriert, aber noch auf die Reduzierung von Arbeitslast, um den Betrieb am Laufen zu halten. Denn hier geht seiner Erfahrung nach viel Produktivität verloren.
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Beitragsbild: Jan Niklas Behrens










