Die Idee hatte Bob Chitester, den man hier in Deutschland nicht so kennt. Aber das »Wallstreet Journal« nannte Bob Chitester »the man who made Milton Friedman a star«. In der Tat: Auch ohne Chitester wäre der Nobelpreisträger Friedman einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts gewesen, aber er und seine Ideen hätten nie das Ausmaß an Popularität erreicht. Chitester hatte mit Friedman die weltbekannte Serie »Free to Choose« produziert. Ich lernte Chitester im November 2019 bei einem mehrtägigen Treffen in Milton Friedmans früherer Sommerresidenz »Capitaf« in den Bergen von Vermont. Er litt damals schon an Krebs und wusste, dass er nicht mehr gesund werden würde. Aber er war die ganzen drei Tage voller Energie und Begeisterung und wir diskutierten, wie wir Ideen des Kapitalismus in der heutigen Zeit wirksam verbreiten können. Chitester hatte mein Buch »Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung« gelesen und vorgeschlagen, daraus eine Serie zu machen, sozusagen ein »Free to Choose« für die heutige Zeit. Im Mai 2021 starb er, aber sein Nachfolger, Rob Chatfield, kam auf mich zu und griff die Idee auf. So kam es zu dem Filmprojekt.
Der Film wird im Juli vor vielen Tausend Menschen auf dem Freedom Fest in Las Vegas gezeigt, das größte libertäre Festival in den USA. Später wird er u. a. an amerikanischen Schulen gezeigt, aber ich plane auch, den Film mit Untertiteln in etwa 15 Sprachen zur Verfügung zu stellen. Think Tanks aus Italien, Spanien, Schweden, Polen, Tschechien, Mexiko, Argentinien, Brasilien und anderen Ländern haben schon großes Interesse gezeigt.
Beitragsbild: Barbara Potter