Vor sieben Jahren habe ich begonnen. Zwei Jahre lang eher aus Spaß und habe ein bisschen Kohle damit gemacht. Nach den beiden Jahren habe ich mich dann gefragt: Es gibt einen Karl Lagerfeld für die Mode – wer ist der Typ für die Duftindustrie? Ich habe entschieden, dass ich das werde. Mir hat die Idee gefallen, die Number One in etwas zu sein. Ab da habe ich das richtig durchgezogen. An Duftölen riechen, mich mit Liegestützen bestrafen, wenn ich Fehler mache, nur noch Düfte, Düfte, Düfte. Und zu lernen, wo die Inhaltsstoffe herkommen, wie Rosenöl extrahiert wird – das ganze Zeug eben. Ich habe zwar dieses Lustige an mir, aber ich habe auch gutes Background-Wissen. Ich habe es sehr ernst genommen und mein Profil in der Duftindustrie geschärft.
Beitragsbild: Oliver Reetz