Die meisten Menschen waren mal viel, viel freundlicher zu sich. Ich glaube, die Beziehung vieler Menschen zu sich selbst hat durch Erziehung oder Erlebnisse im Kindesalter gelitten, deshalb sind wir sehr viel kritischer uns gegenüber geworden und denken negativer. Gedanken sind ja nichts anderes als Monologe. Und die Art und Weise, wie wir Monologe führen, ist oftmals destruktiv und hart. Wenn ein Freund so mit uns reden würde, wäre er wahrscheinlich morgen kein Freund mehr. Ich glaube, dass viele Erfahrungen dazu geführt haben, dass wir diese Monologe führen, aber wir können das ändern, indem wir diesen Monolog einfach verschönern. Dabei geht es auch um Selbstbewusstsein.
Ja, Selbstbewusstsein ist immer ein interner Prozess. Wir definieren selbstbewusste Menschen meist über ihr lautes Auftreten, zum Beispiel auf der Bühne.
Beitragsbild: Stephan Schmick