Vielleicht habe ich in der meisten Zeit auf die richtige Weise den richtigen Inhalt und auch die richtige Ausstrahlung präsentiert, die dem Zuschauer so gefallen haben, dass er nicht weggeschaltet hat. Ich bin grundsätzlich jemand, der sich fragt: Für wen mache ich das? Ich bin niemand, der sich hinsetzt und sagt: Wie kann ich etwas machen, das mich in ein besonderes Licht rückt? Ich mache mir immer Gedanken, für wen ich das mache. Und das ist nicht nur beim Fernsehen so: Wenn ich heute Gäste betreue, bediene und bekoche, dann muss es denen gefallen. Beim Fernsehen erkennt der Zuschauer ebenfalls relativ schnell, ob das, was man macht, authentisch ist, ob es also von der Seele her kommt, oder ob sich jemand da inszeniert – in Form eines Schauspiels oder eines Wettkampfes oder Ähnlichem.