Es sind so viele unterschiedliche öffentliche Bilder von mir gezeichnet worden. Ich glaube, dass keines zu 100 Prozent zutrifft; manche wahrscheinlich mehr und manche weniger. Wenn ich mich selbst beschreiben müsste, würde ich sagen, ich bin sicher jemand, der wahnsinnig gern mit Menschen arbeitet, der auch sehr gern klare Ziele verfolgt und tagtäglich immer wieder alles hinterfragt. Meine Kolleginnen und Kollegen sagen, dass ich sie in der Vergangenheit mit meiner Arbeit gefordert habe und es manchen sicherlich den letzten Nerv gekostet hat, wenn das stetige Hinterfragen, was man besser machen könnte, bis spät in die Nacht gedauert hat.
Ich bin jemand, der das eigene Tun und jegliche eigene Entscheidung immer sehr stark hinterfragt, was Fluch und Segen zugleich ist. Es ist aus meiner Sicht problematisch, wenn man das nicht tut. Wenn man alles sehr intensiv tut, ist man natürlich auch immer ein Getriebener.