„Wichtig ist eigentlich erstmal, dass man den Fokus verändert, dass man sich für Neues öffnet und so die Weiterentwicklung fördert“, so Stefan Bronder, Chef der Redneragentur Bronder&Bronder. Das schlimmste ist eigentlich stehen zu bleiben, das gilt vor allem für die Marktführer. „Ich habe jüngst einen Artikel gelesen, in dem stand, es ist wesentlich schwieriger oben zu bleiben als nach oben zu kommen. Alles was sich nach oben orientiert, wird sich an den Mitbewerbern orientieren, die bereits da sind wo man hin will. Das heißt man hat immer eine Benchmark, man kann immer nach oben schauen. Bin ich aber oben, bin ich auch die Benchmark.“, so Bronder. In einem solchen Moment ist es wichtig, sich immer wieder Impulse einzuholen und zu schauen, wo man sich weiterverbessern kann. Auch wenn man bereits die Nummer eins am Markt ist, bleibt die Frage, ob man das mit alten Arbeitsweisen auch morgen noch ist, wenn man keine neuen Wege einschlägt. Der Wettbewerb orientiert sich nach oben und kopiert von den besten. Deswegen ist es besonders wichtig die langfristige Marktführerschaft durch neue Impulse zu gewährleisten.
Ein weiterer, wichtiger Punkt: Wenn die Führungskraft an die Mitarbeiter kommuniziert, ist es stets derselbe Weg der immer gewählt wird. Informationen werden von oben herab weitergegeben. Auch das kennen wir selbst noch aus unserer Kindheit: Wenn die Eltern etwas mitgeben hat es zwar einen Wert, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Ähnlich ist es als Führungsperson, sei es der Abteilungsleiter oder der Chef: Man nimmt gewisse Anregungen an, aber irgendwann ist es aus der persönlichen Natur heraus so, dass man sich den Dingen sperrt. Wenn ein externer Referent, der nachweislich Reputation in einem Bereich hat, Impulse gibt, nimmt man diese leichter an. Unbehaftet von irgendwelchen Vorbehalten gegenüber der Person. Die Mitarbeiter sind offen und haben Vertrauen, weil der Redner nachweisen kann, dass er in seinem Bereich Unternehmen gecoacht hat und zur Verbesserung beigetragen hat. Insofern ist es immer sinnvoll externe Referenten zu nehmen und nicht dieselbe Suppe mit den Köchen zu kochen, die bereits seit Jahren die Zutaten liefern.
Wann ist nun der richtige Zeitpunkt, um einen solchen Impuls von außen zu setzen? Dafür bietet sich neben Jahreskongressen und der Betriebsfeier auch der ganz normale Arbeitsalltag an. So kann einmal im Monat ein Tag der Weiterentwicklung des Unternehmens gewidmet werden. Der Rahmen für neue Sichtweisen wird gesetzt und damit ist der Rahmen für neue Ideen vorhanden.
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