Patrick Schillgalies, bekannter Networking und KI-Experte, startet mit der Agentic Operating Systems GmbH in eine neue berufliche Phase. Als Geschäftsführer übernimmt er eine Aufgabe, die auf den ersten Blick nach Zukunft klingt und auf den zweiten wie eine logische Konsequenz aus seinem bisherigen beruflichen und privaten Weg.
Denn kaum ein Thema verändert Unternehmen derzeit so grundlegend wie die Frage, wie Arbeit in Zukunft organisiert wird. Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Chatfenster, das Texte schreibt oder einzelne Aufgaben beschleunigt. Die nächste Entwicklungsstufe liegt in agentischen Systemen: digitalen Strukturen, die Prozesse verstehen, Daten verbinden, Aufgaben ausführen, Rückfragen stellen und wiederkehrende Arbeitsschritte eigenständig koordinieren können.
Genau hier setzt die Agentic Operating Systems GmbH an. Das Unternehmen entwickelt operative KI-Systeme für den Mittelstand – also Lösungen, die nicht nur beraten, analysieren oder präsentieren, sondern konkret in den Arbeitsalltag eingreifen: im Vertrieb, im CRM, in der Anfragebearbeitung, im Content, im Reporting, im Kundenservice oder in internen Workflows.
Für Schillgalies ist diese Aufgabe mehr als ein neuer Job. Sie bündelt viele Stationen seines bisherigen Weges: Marketing, Vertrieb, Medien, digitale Geschäftsmodelle, strategische Zukunftsfragen und die praktische Arbeit mit Unternehmern. Der zweifache »Netzwerker des Jahres« bringt nicht nur ein starkes Gespür für Kontakte, Sichtbarkeit und Vertrauen mit, sondern auch eine klare Vorstellung davon, wie Unternehmen in den kommenden Jahren handlungsfähig bleiben können.
Auch seine Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen ist nicht zufällig. Mit seiner Auszeichnung beziehungsweise Qualifizierung im Rahmen des World Economic Forum im Bereich Strategic Foresight hat Schillgalies früh den Blick dafür geschärft, dass technologische Entwicklung nicht isoliert betrachtet werden darf. Es geht nicht nur darum, was technisch möglich ist. Entscheidend ist, was daraus für Unternehmen, Führungskräfte, Mitarbeiter und Gesellschaft folgt.
Gerade diese Mischung macht seine neue Rolle so passend. Denn agentische Systeme sind kein reines Technologiethema. Sie verlangen ein Verständnis für Menschen, Prozesse, Kommunikation, Organisation, unternehmerischen Druck und die jeweiligen Prozesse, Branchen und gesetzlichen Vorgaben. Wer den Mittelstand wirklich entlasten will, muss verstehen, dass hinter jeder ineffizienten Struktur Menschen stehen: Unternehmer mit Verantwortung, Mitarbeiter mit Belastung, Familien mit Abhängigkeiten und Entscheidungen, die im Alltag oft mehr bedeuten als nur Zahlen auf einem Dashboard.
Ein Kunde wollte zum Beispiel einen Zettel von der Baustelle digitalisieren. Drei Anbieter vor ihm haben den Auftrag nicht erhalten, obwohl auch die es wahrscheinlich geschafft hätten. Schillgalies konnte überzeugen, weil er verstanden hat, dass die Bauleiter wie bisher arbeiten wollen und es im Alltag keine Zeit für lange neue Schulungen gibt, und hat das smarte System im Hintergrund gebaut und die Eingabemaske blieb wie gewohnt. Dieser pragmatische Blickwinkel sei neben dem technischen Fortschritt etwas, dass ihn auszeichnet.
Auch persönlich hat Schillgalies einen klaren Bezug zu diesem Thema. Als Vater eines Sohnes mit besonderem Unterstützungsbedarf weiß er, wie wertvoll Zeit, Verlässlichkeit und funktionierende Systeme sind. Diese Erfahrung prägt seinen Blick auf Technologie. Künstliche Intelligenz ist für ihn nicht Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das Menschen entlasten, Strukturen stabilisieren und Freiräume schaffen kann, beruflich wie persönlich. Tools, die nur noch mehr Arbeit machen werden sofort aussortiert.
»Mich reizt an dieser Aufgabe, dass wir nicht über Zukunft sprechen, sondern sie in Unternehmen einbauen können«, sagt Patrick Schillgalies. »KI wird erst dann wirklich wertvoll, wenn sie nicht zusätzliche Komplexität erzeugt, sondern Menschen entlastet, Entscheidungen vorbereitet und operative Arbeit zuverlässig übernimmt.«
Der Bedarf im Mittelstand ist groß. Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren immer mehr Tools eingeführt, aber nicht automatisch mehr Klarheit und Entlastung gewonnen. Daten liegen weiter verteilt, Prozesse hängen an einzelnen Personen und Tools, Vertrieb und Service verlieren Zeit in manuellen Routinen. Agentische Systeme können hier zum entscheidenden Unterschied werden: Sie verbinden bestehende Anwendungen, strukturieren Informationen und sorgen dafür, dass Arbeit nicht nur digital dokumentiert, sondern tatsächlich erledigt wird.
Schillgalies sieht darin keinen Ersatz für den Menschen, sondern eine neue Form von unternehmerischer Entlastung. Führungskräfte sollen mehr Zeit für Kunden, Strategie, Mitarbeiter und Entscheidungen gewinnen, statt sich im Tagesgeschäft, in Tool-Brüchen oder in operativen Wiederholungen zu verlieren.
Der Blick in die Zukunft ist entsprechend klar: Unternehmen, die KI nur als Experiment betrachten, werden weiter einzelne Effekte sehen. Unternehmen, die agentische Systeme als Teil ihrer operativen Infrastruktur verstehen, können ihre Arbeitsweise grundlegend verändern und auch die Produktivität ihrer Fachkräfte vervielfältigen und diese somit halten und wettbewerbsfähig bleiben. Der internationale Druck wächst, nicht nur wegen der Energiekosten und Investitionen, sondern neben der Digitalisierung, und der vierten industriellen Revolution auch wegen der aufkommenden technologischen Revolution, der sich jedes Unternehmen nun stellen muss.
Für Patrick Schillgalies ist die neue Aufgabe deshalb auch persönlich ein folgerichtiger Schritt. »Ich habe immer an der Schnittstelle gearbeitet: zwischen Idee und Umsetzung, zwischen Sichtbarkeit und Ergebnis, zwischen Technologie und Unternehmertum.«
Mit der Agentic Operating Systems GmbH will er nun zeigen, dass die Zukunft der KI nicht in immer mehr Tools liegt, sondern in Systemen, die sinnvoll zusammenspielen. Oder anders gesagt: Künstliche Intelligenz soll nicht nur mit Spielereien beeindrucken. Sie soll arbeiten.
Quelle: Pressemitteilung