Es ist die Königsklasse unter den Viel-Sprechern: die freie Rede. Und doch gibt es in der Republik wenige, die sie wirklich beherrschen. Die einen trauen sich nicht und kleben ewig an den über Wochen und Monate ausgefeilten Texten und Folien, die geschrieben sind, um sie zu lesen – nicht um sie zu hören. Die anderen reden frei ohne Punkt und Komma, ohne roten Faden und ohne ihre Zuhörer jemals mit Begeisterung und Verständnis zu fesseln.
Die meisten Reden oder Präsentationen klingen wie ein rückblickendes Business-Reporting über das letzte Halbjahr. Langweilig! Ohne Inspiration und vor allem ohne Begeisterung. Es folgen die gefürchteten Zahlen, Daten und Fakten zusammengefasst in x Folien, Tabellen und Grafiken. Dazu eine Menge Text und ein Sprecher, der mir alles, was ich auf der PowerPoint-Präsentation sehe, noch einmal Wort für Wort erklärt, bis ich endgültig nicht mehr weiß, soll ich mir die Ohren oder die Augen zuhalten, damit ich folgen kann. Was fehlt ist der Mut! Mut etwas zu verändern in der Art, wie wir kommunizieren.
Der Fehler liegt schon im System. Die meisten Redner erwarten, dass sie Ihre Zuhörer mit der Aufzählung bloßer Fakten faszinieren, statt sich zu fragen: ist das, was ich sagen möchte interessant, relevant oder sogar inspirierend. Wie kann ich also meine Rede so aufbereiten, dass mir meine Zuhörer leicht folgen, wesentliche Teile des Inhalts behalten können und sich dabei nicht langweilen?
Wer dauerhaft an einer erfolgreichen Performance arbeiten möchte sucht sich einen Kommunikationstrainer als Sparringspartner. Eine Videoanalyse im geschützten Raum gibt Ihnen Sicherheit und hilft Ihnen sehr schnell und gezielt Ihre Schwächen zu verbessern. Das oft benannte „Rampensau-Gen“ gibt es nämlich nicht. Gute Redner werden nicht geboren. Sie arbeiten hart an sich, lernen aus Ihren Fehlern und werden von Mal zu Mal besser. Und: Sie brennen für Ihr Thema!
Bild: lightpoet/depositphotos