Übersetzer werden: Tipps für Berufseinstieg

Um ein erfolgreicher Übersetzer zu werden, müssen Sie Sprachen lieben, viel lesen, ein gutes Gedächtnis haben und ständig lebendige und schriftliche Kommunikation üben. Wünschenswert ist auch ein musikalisches Gehör zu haben. Jeder Übersetzer muss eine Berufsausbildung an einer Sprachuniversität machen. Zunächst ist es schwierig zu studieren: Sie verbringen einen halben Tag an der Universität und machen dann einen halben Tag lang Ihre Hausaufgaben. Um ein guter Übersetzer zu sein, müssen Sie es jeden Tag tun.

Es ist aber auch empfehlenswert, zusätzliche Ausbildung zu bekommen, wenn Sie wirklich Profi sein möchten und nicht einfach professionelle Übersetzung bei Protranslate bestellen wollen. Die Tatsache, dass es möglich ist, Übersetzungsarbeit mit der Arbeit beispielsweise eines Anwalts oder Wirtschaftswissenschaftlers zu kombinieren, macht einen Spezialisten vielseitig. Und die Beschäftigungschancen steigen. Sie können rechtliche, finanzielle und technische Dokumente übersetzen.

Für eine erfolgreiche Beschaffung eines Arbeitsplatzes ist es besser, ab dem dritten Studienjahr während des Studiums Erfahrungen zu sammeln. Sie können in freiberuflich arbeiten oder Fremdsprache privat unterrichten. Arbeitgeber überprüfen Ihren Lebenslauf, bewerten die Arbeitserfahrung und bitten Sie meistens, einen Test zu machen, um Ihre Sprachkenntnisse zu prüfen.

Sie können als Dolmetscher und Übersetzer arbeiten. Oder kombinieren Sie beide Übersetzungsformate. Ein Übersetzer kann eine Stelle in einem Unternehmen bekommen, in dem Übersetzungen von Dokumenten und anderen offiziellen Unterlagen erforderlich sind und in dem Korrespondenz mit ausländischen Partnern oder Kollegen geführt wird. Aber sie verdienen in solchen Unternehmen unmittelbar nach dem Abschluss der Universität nicht besonders viel. Übersetzer werden auch in großen Unternehmen mit Rechts- und Finanzabteilungen benötigt. Aber Sie werden sicherlich müde von solchen Routinearbeiten.

Eine andere Möglichkeit, einen Job als Übersetzer zu bekommen, besteht darin, fernzuarbeiten. Für die Geschwindigkeit der Übersetzung können solche Büros einen dreifachen Preis anbieten. Oft stellt ein Unternehmen ein Dokument mit minimalen Änderungen für die Übersetzung zur Verfügung: Auf 20 Seiten werden nur 1-2 Wörter geändert. Der Übersetzer sieht die Unterlagen einmal durch, erkennt den Unterschied zwischen diesen Dokumenten, korrigiert an 2-3 Stellen und stellt fest, dass die Arbeit erledigt ist. Oft benötigen solche Unternehmen nur ein Übersetzungsvisum – ein Siegel, das belegt, dass das Original des Vertrags der Übersetzung entspricht. Auf diese Weise können Sie leicht Geld verdienen.

Der Übersetzer muss eine Fremdsprache fließend sprechen. Vor allem aber muss er seine Muttersprache perfekt beherrschen. Hier hilft zunächst das Lesen der klassischen Literatur. Neben Klassikern ist es notwendig, Zeitungen und Zeitschriften zu lesen und Anweisungen für Haushaltsgeräte im Detail zu studieren. Dies wird dazu beitragen, verschiedene Sprachstile fließend zu sprechen: journalistisch, formal oder wissenschaftlich. Wenn Sie in Ihre Muttersprache übersetzen, müssen Sie keine neuen Wege einschlagen. Sie verfügen doch über die erforderlichen Standardphrasen und -ausdrücke, die zur Beschreibung beispielsweise Medizin verwendet werden. Pflegen Sie außerdem Ihre Sprache im Alltag, überlegen Sie, was Sie sagen möchten, und bilden Sie Sätze richtig. Infolgedessen bringen Sie Ihre Sprachfähigkeiten in den Automatismus ein und sprechen immer und überall richtig.

Mit der gebotenen Beharrlichkeit kann jeder lernen, eine Fremdsprache zu sprechen. Wenn Sie jedoch keine Kenntnisse in den Bereichen Geographie, Geschichte und beispielsweise Politik haben, ist es unmöglich, ein guter Übersetzer zu werden. Es ist sehr schwierig, die Rede des Sprechers zu übersetzen, wenn Sie sich im Gesprächsthema nicht auskennen.

 

 

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