Meine ersten Gehversuche habe ich bereits mit 22 Jahren über meinen damaligen Freund machen können. Er war selbst Bauunternehmer und verfügte damals bereits über 400 eigene Wohnungen. Da dachte ich: Das will ich auch!
2005 war es dann endlich so weit und ich habe meine erste Eigentumswohnung erworben. Sehr schnell wurden daraus 7 Eigentumswohnungen. Damals ließen sich Immobilien aufgrund der Krise zu 110% finanzieren, so dass man nicht einmal die Nebenkosten selbst aufbringen musste.
Der größte Denkfehler liegt darin, als Anleger und nicht als Investor zu handeln. Immobilien sind nur dann interessant, wenn sie für Dich selbst einen positiven Cashflow generieren. Und das nicht erst im Rentenalter sondern schon heute. Das heißt: Es muss unter dem Strich nach Abzug der Kosten auch etwas übrigbleiben. Reine Steuersparmodelle sind nicht der richtige Weg.
Darüber hinaus denken sehr viele Menschen, dass der Immobilienmarkt nur etwas für ausgekochte Profis ist. Dabei kann jeder hier erfolgreich werden, wenn er sich nur etwas mit der Materie auseinandersetzt. Es ist deutlich einfacher als allgemein gedacht. Ich habe es selbst vorgemacht: In Tscheschien bin ich aufgewachsen und kam mit 19 Jahren nach Deutschland. Ich hatte keine Ahnung von Immobilien und konnte kaum deutsch sprechen – das kann ich bis heute nicht so gut (lacht). Trotzdem bin ich heute finanziell frei dank meiner Immobilien. Wenn ich das kann, dann kann das jeder andere auch.
Erfolg kann sich in vielen Dingen äußern. Ich selbst sehe darin zum einen die Freiheit, nicht von einer Erwerbsarbeit abhängig zu sein. Darüber hinaus geht es jedoch auch darum, dass das eigene Selbstbild und die eigene Persönlichkeit übereinstimmen. Wer mit sich selbst im Reinen ist, lebt sein Leben erfolgreich. Oh, das waren jetzt mehr als drei Sätze (lacht).
Ich danke für das Interview!
Bild: privat