Jennifer Lopez und Alex Rodriguez versuchen tatsächlich, das traditionsreiche MLB Baseball-Team der New Yorker Mets zu kaufen. Seit letztem Monat werden die Nachrichten jedoch immer kurioser.
Nicht weniger obskur erscheint die Kaufabsicht, wenn man sich die wirtschaftliche Lage der Mets aus Queens anschaut: Sie standen bereits vor der Krise mit 350 Millionen Dollar in der Kreide. Ihre Einnahmen wurden in den vergangenen Jahren von den Kapitaldiensten und anderen Ausgaben aufgefressen, so dass der Club jährlich einen Verlust von 50 Millionen Dollar produziert. Auch die MLB hat den Saisonstart erst verschoben, und inzwischen sogar „für unbestimmte Zeit ausgesetzt.“ Da muss man sich wohl eher fragen, ob die Metropolitans ohne die Einnahmen der World Series nicht komplett vom Virus dahingerafft werden.
Und ob die jetzigen Anteilseigner dann auf den Deal eingehen, ist auch alles andere als klar. Erst im Februar platzte ein Handel über die Mehrheit des Vereins. Der Hedgefond-Milliardär Steven Cohen, der bereits acht Prozent der Anteile besitzt, bot an, ‚The amazing Metropolitans‘ für 2,6 Milliarden Dollar zu übernehmen. Der Deal wäre Gerüchten zu Folge äußerst unlukrativ für den Käufer gewesen.
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