Erich Lejeune hat in zwei unterschiedlichen Welten Erfolgsgeschichte geschrieben: In der Chipindustrie baute er einen milliardenschweren Chip-Broker auf, später wurde er als Redner, Buchautor und Gründer einer Trainingsakademie zu einer bekannten Persönlichkeit der deutschen Coaching- und Erfolgsbranche. In seinem neuen Buch »Lebe ehrlich, werde frei!« verbindet er persönliche Krisenerfahrungen mit den Lehren aus einem außergewöhnlichen Unternehmerleben und plädiert für mehr Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Im Interview erklärt er, warum nachhaltiger Erfolg weit über Motivation hinausgeht.
Sie gehörten zu den erfolgreichsten Chip-Brokern in Deutschland und zeitweise sogar zu den Superreichen des Landes. Zum Börsengang wurde Ihr Unternehmen mit rund drei Milliarden Euro bewertet – eine enorme Summe. Wenn Sie heute auf diese Zeit zurückblicken und darauf, dass Chips nach wie vor zu den wertvollsten Gütern gehören: Welche Gedanken gehen Ihnen dabei durch den Kopf?
Die Bürgerinnen und Bürger müssen verstehen, wie sehr Chips ihre Welt verändern. Chips sind letztlich die Grundnahrung für Künstliche Intelligenz – ohne sie kommt KI nicht weiter, da ist auch Elon Musk nicht ausgenommen. Ich bin deshalb auch froh, dass ich das in meinem Buch »Lebe ehrlich, werde frei« so klar benenne: Die Abhängigkeit Deutschlands ist enorm – und sie ist brutal.
Wir sind sehr stark auf den Rohstoff angewiesen, der im Grunde die Zukunft bestimmt. Wenn heute ein großes deutsches Unternehmen Chips braucht, dann muss es oft einfach warten. Ich habe zwei Jahre lang Volkswagen in der Chipkrise beraten, weil dort niemand wusste, wie man an die benötigten Chips kommt. Diese Abhängigkeit beschäftigt mich sehr, weil sie heute sogar noch größer ist als vor zwanzig Jahren.
Das gesamte Interview »Erich Lejeune: Zwischen Chip-Milliarden und Erfolgstraining« und weitere spannende Artikel finden Sie in der aktuellen ERFOLG Magazin Ausgabe 05/2026 -> Link