Vorträge können alles sein: Die Skala reicht von leichter Unterhaltung über tiefgründig humorvoll bis hin zu wissenschaftlich fundiert und trocken. Aber so richtig überzeugend sind nur Vorträge, die eine psychologisch fundierte Gesprächsführung als Fundament aufweisen, Daten und Fakten zum Skelett haben und feinen Humor als Füllmasse verwenden. Konkrete Tipps helfen beim Aufbau der perfekten Präsentation.
Wer seinen Vortrag gut vorbereitet und dabei von Anfang an auch mögliche Kritikpunkte und Fragen im Blick hat, ist vor allem eines: thematisch versiert und sicher in der Argumentation. Aus dieser fachlichen Sicherheit sollte nun auch ein sicheres Auftreten resultieren. Eine Präsentation ist dann sinnvoll aufgebaut, wenn sie:
Der letzte Punkt ist ausschlaggebend, denn hier geht es um die zielgruppengerechte Aufbereitung des Vortrags. Zielgruppengerecht bedeutet, dass die Zuhörenden direkt angesprochen und in ihrer eigenen Lebenswelt abgeholt werden. Für Schüler und Schülerinnen präsentiert man also ganz anders als für einen Vorstandsvorsitzenden, eine Gruppe von Sozialarbeiterinnen oder Wissenschaftler/-innen. Zielgruppengerechte Aufbereitung reicht von der Wahl des passenden Bildmaterials über das Medium, mit dem das Material präsentiert wird, bis hin zur gewählten Sprache. Was einmal als „unterschwellig“ bezeichnet wird, heißt im nächsten Vortrag „subtil“, „verhalten“ oder „versteckt“.
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