Er habe in dieser Zeit auch lernen dürfen, was es bedeutet Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen: „Ich gab immer den Umständen oder anderen Menschen die Schuld. Der Trainer war scheiße, der Verein war scheiße. Es ist immer das einfachste, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Wenn ich andere Menschen oder äußere Umstände für die Ergebnisse in meinem Leben verantwortlich mache, gebe ich ihnen gleichzeitig auch die Macht über mich und mein Leben!“
Schließlich war es dann nach einer durch- zechten Nacht, als Alexander sich über sein Smartphone für den Hamburg-Marathon anmeldete und mit seinen Freunden wettete, er könne die 42 Kilometer in weniger als 3 Stunden laufen. Sie lachten ihn aus, denn er hatte gar nicht die Statur für einen Langstreckenlauf, schon gar nicht in dieser Geschwindigkeit. „Mein Charakter? Extrem!
Bildquelle: Ferat Oduncu