Die Berliner Regisseurin Mascha Schilinski lässt sich international feiern: Sie wurde bei den 78. Filmfestspeilen von Cannes für ihren Film »Sound of Falling« mit dem renommierten Preis der Jury ausgezeichnet. Damit zählt sie nun zu den wenigen deutschen Filmschaffenden, die in Cannes eine der Hauptauszeichnungen gewinnen konnten. Schilinskis Werk wurde ex aequo mit »Sirât« von Oliver Laxe prämiert.
Die Auszeichnung in Cannes gilt als Meilenstein für die 38-jährige Regisseurin, die mit Werken wie »Dene wos guet geit« und »Dark Blue Girl« bereits auf internationalen Festivals Aufmerksamkeit erregt hatte. Mit dem Preis der Jury, einer der höchsten Ehrungen neben der Goldenen Palme, gelingt ihr nun endgültig der Durchbruch auf internationalem Parkett.
»Sound of Falling« überzeugte die Jury unter Vorsitz von Juliette Binoche durch seine poetische Bildsprache, dichte Atmosphäre und den feinsinnigen Umgang mit emotionalen Brüchen. Der Film erzählt in ruhigen, eindringlichen Bildern von Verlust, innerer Orientierungslosigkeit und der Suche nach einem Neuanfang – Themen, die sich wie ein roter Faden durch Schilinskis bisheriges Schaffen ziehen.
MK