Martin Limbeck ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Verkaufstrainer Deutschlands. Sein neues Buch heißt „Limbeck Laws – 111 Gesetze für Top-Verkäufer“. Im Interview mit ERFOLG Magazin erklärt er, welche Geheimnisse er aufdeckt.
Seit über 30 Jahren kämpfe ich dafür, dass jeder sagt: „Guten Tag, ich bin Verkäufer, ich möchte etwas verkaufen.“ Verkaufen hat in Deutschland immer noch etwas schmuddeliges vom Hamburg-Mannheimer-Verkäufer, der vor der Tür steht und dir eine Versicherung andrehen will. Noch heute sagen die Leute nicht klar, dass sie etwas verkaufen wollen. Für mich ist ein Bewerbungsgespräch ein Verkaufsgespräch. Das erste Date ist ein Verkaufsgespräch und wer Kinder hat, führt auch jeden Tag Verkaufsgespräche zu Hause. Wir Deutschen tun uns da mit unserer Einstellung etwas schwer. In Amerika ist Verkaufen eine Herzensangelegenheit. In Deutschland ist Verkaufen eher negativ.
Du musst an dein Produkt, deine Dienstleistung, an dich selber extrem glauben. Du kannst nur Dinge verkaufen, die du auch absolut vertreten kannst wenn du langfristig erfolgreich sein willst. Wenn du kurzfristig erfolgreich sein willst, kannst du auch irgendeinen Schrott verkaufen. Wenn du das mit Herzblut machen möchtest, musst du absolut hinter deinem Produkt und deiner Dienstleistung stehen, nur dann geht das ganze.
Das Feedback meiner Freunde war extrem genial. Vor allem durch das Vorwort meiner Eltern sehr berührend, sehr authentisch und alle sagten: „Typisch Limbeck! Wieder in Du und Sie-Form, wirklich knackig auf den Punkt gebracht! Du bist so klar, direkt und so lieben wir dich!“ Es wird wie immer polarisieren, es werden sich auch einige wieder daran stoßen, aber nur wer Dinge anstößt, kann auch Veränderungen herbeiführen. Denn wir wissen: Nur Nullen haben keine Ecken und Kanten!
Bilder: Gabal, Limbeck, Backhaus Verlag