Gibt es einen liebenswerteren Royal als Prinz Harry? Nicht auf diesem Planeten. Früher hat ihm vielleicht noch Queen Mom Konkurrenz gemacht. Doch seit sie nicht mehr ist, muss sich Harry diesen Thron mit niemandem mehr teilen.
Ob splitterfasernackt in Las Vegas, sportlich und gentlemanlike beim königlichen Polomatch, zu offiziellen Anlässen im Maßanzug oder ganz leger und einfach nur er selbst beim Fußballspiel mit afrikanischen Waisenkindern, Harry macht immer eine gute Figur. Er ist ein optimistischer Sonnenschein und Lebemann, ein bodenständiger Familienmensch und Frauenmagnet. Kaum etwas kann ihm das stets breite Lächeln von den Lippen wischen. Es kommt nur selten vor, dass man Harry ernst oder gar miesepetrig in der Öffentlichkeit sieht.
Dabei musste der frisch vermählte Prinz bereits im zarten Alter von zwölf Jahren den dramatischen Unfalltod seiner geliebten Mutter Lady Di verschmerzen. Seit dieser tragischen Nacht bleiben Harry nur die Erinnerungen an die Prinzessin der Herzen. Sie war der wichtigste Mensch in seinem Leben. Da wo sie einst war, klafft seitdem eine schmerzhafte Lücke. Doch die Erfahrung hat den jungen Prinzen nicht gebrochen oder verbittert. Er hat gelernt damit umgzugehen und Kraft aus ihr zu schöpfen. Ob es die von ihm ins Leben gerufenen Invictus Games sind oder seine Hilfsorganisation Sentebale in Lesotho, vieles was Harry auf die Beine stellt, macht er im Andenken an seine verstorbene Mutter. Er hat kaum ein größeres Ziel, als die Erinnerung an sie in Ehren zu halten und ihre wohltätige Arbeit in Afrika fortzusetzen.
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