The Happiest Baby on the Block von Harvey Karp. Wenn man sich als Eltern engagieren, aber gleichzeitig so etwas wie eine Karriere haben möchte, ist dieses Buch Gold wert. Meistens verschenke ich es zusammen mit einem anderen, The Sleepeasy Solution, geschrieben von Jenifer Waldburger und Jill Spivack. Das Schlaumeier-Buch, das ich neuerdings offenbar am häufigsten weitergebe und lobe, ist Sapiens von Yuval Noah Harari (Seite 580). Je mehr ich mich damit beschäftige, wie Menschen und Systeme funktionieren, desto mehr wird mir klar, dass alles erfunden ist. Es ist einfach, Philosophien auszuspucken oder Bücher zu zitieren, bekannte Menschen oder Lehren, so als wären die irgendwie glaubwürdiger als andere. Aber je tiefer man vordringt, desto klarer wird, dass wir alle nur auf Stapeln kollektiver Fiktion stehen. Dieses Buch ist sehr gut darin, diesen Punkt zu veranschaulichen.
Als ich 18 Jahre alt war, kam ich ins Gefängnis und wurde wegen Diebstahls dritten Grades angeklagt (zum Glück bekam ich Bewährung, sodass die Strafe aus meinem Register gelöscht wurde und ich weiterhin wählen und eine Schusswaffe besitzen durfte). Die Scham über dieses Ereignis brachte mich dazu, jedem, der mich beurteilte, zu beweisen, dass ich nicht so ein Typ war. Dadurch bin ich Risiken eingegangen, die ich ansonsten nie eingegangen wäre, weil ich wusste, dass der Tiefpunkt des Scheiterns nie so tief sein würde wie dieses Schamgefühl.
»Scheiß oder geh vom Klo runter.« Zu viele Leute warten, bis der ganze Scheiß perfekt vorbereitet ist, bevor sie das tun, was sie tun wollen. Es wird Zeit. Oder: »Darüber….
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