Wie entstehen Innovationen, neue Märkte und wirtschaftlicher Fortschritt? Zhang Weiying sieht den Unternehmer als zentrale Figur dieses Prozesses. In diesem Interview spricht der chinesische Wirtschaftswissenschaftler über die Bedeutung von Unternehmertum, die Grenzen von Daten und künstlicher Intelligenz bei wirtschaftlichen Entscheidungen sowie über die institutionellen Grundlagen erfolgreicher Marktwirtschaften: Freiheit, Eigentumsrechte und Vertrauen.
Sie argumentieren, dass die Volkswirtschaftslehre den Unternehmer zu lange aus ihrem Denken ausgeschlossen hat und sich zu stark auf Preise als Koordinationsmechanismus konzentriert hat. Warum ist der Unternehmer aus Ihrer Sicht die eigentliche Schlüsselfigur, um zu verstehen, wie Märkte funktionieren?
Die neoklassische Mainstream-Ökonomie baut ihre Analyse auf einer Welt mit gegebenen Ressourcen, gegebenen Technologien, gegebenen Konsumentenpräferenzen und nahezu vollständiger Information auf. In einem solchen statischen Modell stehen Preise zwangsläufig im Mittelpunkt: Sie koordinieren die Ressourcenverteilung und lenken die Wirtschaft in Richtung eines Gleichgewichts.
Doch dies ist ein stark vereinfachtes theoretisches Konstrukt und entspricht nicht der tatsächlichen Funktionsweise von Märkten. Die Theorie blendet gerade jene Bedingungen aus, die den Unternehmer erst notwendig machen.
In der Realität ist die Zukunft nicht nur unsicher, sondern grundsätzlich unbestimmt. Sie hängt von den Entscheidungen der Menschen ab, die erst in der Zukunft getroffen werden. Für niemanden ist von vornherein alles gegeben. Nicht nur verändern sich Technologien durch Erfindungen und Innovationen; auch neue Ressourcen können entstehen und menschliche Präferenzen können sich wandeln.
In einer solchen Welt der Unsicherheit und Unbestimmtheit ist der Markt nicht lediglich ein Mechanismus zur Verteilung vorhandener Ressourcen. Er ist vielmehr ein Prozess der Entdeckung und Schöpfung – ein Punkt, den Hayek und andere erkannt haben.
Preise entstehen nicht einfach von selbst. Bevor ein Preis für ein neues Produkt oder eine neue Austauschmöglichkeit entstehen kann, muss zunächst jemand diese Möglichkeit erkennen. Diese Person ist der Unternehmer.
Unternehmer erfüllen zwei zentrale Funktionen: Arbitrage und Innovation. Durch Arbitrage erkennen sie Marktungleichgewichte, also Situationen, in denen Ressourcen nicht optimal eingesetzt werden. Ihr Streben nach Gewinn trägt dazu bei, diese Ungleichgewichte zu beseitigen und ermöglicht dadurch eine Anpassung der Preise. In diesem Sinne sind Unternehmer – wie Israel Kirzner gezeigt hat – die ausgleichende Kraft des Marktes.
Durch Innovation schaffen Unternehmer Güter, Technologien und Nachfrage, die zuvor nicht existierten. Denken wir etwa an Automobile, Smartphones oder den grenzüberschreitenden elektronischen Handel: Für keines dieser Produkte gab es zuvor einen bestehenden Marktpreis. Sie mussten zunächst von Unternehmern vorgestellt, entwickelt und in die Realität umgesetzt werden.
Wenn wir Unternehmer aus der Betrachtung ausschließen, haben Preissignale niemanden mehr, der sie interpretiert und auf sie reagiert. Preise können wirtschaftliche Aktivitäten erst dann koordinieren, wenn Unternehmer zuvor neue Möglichkeiten des Austauschs entdeckt oder geschaffen haben.
Eine Wirtschaftswissenschaft, die sich ausschließlich auf Preise konzentriert, kann erklären, wie vorhandene Ressourcen innerhalb einer bestehenden Marktordnung verteilt werden. Sie kann jedoch nicht erklären, wie neue Märkte, neue Industrien und dauerhaftes Wirtschaftswachstum entstehen.
Um zu verstehen, wie Märkte sich entwickeln, Innovation hervorbringen und »etwas aus dem Nichts schaffen«, müssen wir den Unternehmer in den Mittelpunkt der Markttheorie stellen.
Sie unterscheiden zwischen Management und Unternehmertum: Während Management mit bestehenden Ressourcen arbeitet, schafft Unternehmertum etwas, das zuvor noch nicht existierte. Welche Eigenschaften zeichnen eine echte Unternehmerpersönlichkeit aus – und warum können diese Fähigkeiten nicht einfach durch Daten, Analysen oder künstliche Intelligenz ersetzt werden?
Manager arbeiten innerhalb vorgegebener Aufgabenstellungen und Rahmenbedingungen. Ihre Aufgabe besteht darin, vorhandene Ressourcen möglichst effizient einzusetzen und dabei bestehende Ziele sowie bekannte Methoden zu verfolgen.
Sie lösen klar definierte Probleme, bei denen Ziele, Alternativen und Grenzen bereits feststehen. Dies entspricht einer Entscheidungsfindung auf Grundlage von hartem Wissen: Daten und Berechnungen können – wie es traditionelle ökonomische Modelle annehmen – zu einer eindeutigen optimalen Lösung führen.
Unternehmer handeln anders. Sie lösen nicht lediglich Probleme innerhalb bestehender Rahmenbedingungen; sie versuchen vielmehr, die Rahmenbedingungen selbst zu verändern.
Eine echte Unternehmerpersönlichkeit zeichnet sich durch drei miteinander verbundene Eigenschaften aus:
Erstens durch die Fähigkeit, Chancen zu erkennen, die anderen verborgen bleiben.
Zweitens durch Vorstellungskraft: die Fähigkeit, sich Produkte, Geschäftsmodelle und zukünftige Entwicklungen vorzustellen, die noch nicht existieren.
Drittens durch den Mut, mit nicht messbarer Unsicherheit umzugehen und auf Grundlage eines subjektiven Urteils zu handeln – auch dann, wenn die meisten Beobachter skeptisch bleiben.
Warum können künstliche Intelligenz oder Datenanalysen diese Fähigkeiten nicht ersetzen?
Alle Algorithmen und Prognosemodelle basieren auf historischen Daten. Sie leiten zukünftige Entwicklungen aus vergangenen Mustern ab. Unternehmertum aber bezieht sich auf das bisher Unbekannte – auf wirklich neue Entwicklungen, für die es keine historischen Datensätze gibt.
Wie bereits erwähnt: Die Zukunft ist nicht nur unsicher, sondern unbestimmt. Die Entscheidungen der Unternehmer in der Gegenwart prägen, wie die Zukunft tatsächlich aussehen wird.
Daten können bestehende Abläufe optimieren; sie können jedoch keine neue Nachfrage schaffen. Zwei kompetente Manager werden bei identischen Datengrundlagen wahrscheinlich zu ähnlichen Lösungen gelangen. Zwei Unternehmer können hingegen angesichts derselben Informationen zu völlig unterschiedlichen Einschätzungen kommen – und im Voraus kann niemand beweisen, wer von beiden richtig liegt.
Diese Entscheidungen beruhen auf implizitem, persönlichem Urteilsvermögen – auf einer Form von Wissen, das nicht vollständig kodifiziert werden kann.
Künstliche Intelligenz kann kalkulierbare Risiken bewältigen, aber ihr fehlt die Vorstellungskraft. Sie kann nicht erkennen, was noch nicht existiert. Genau darin liegt der unersetzliche Kern der Unternehmerpersönlichkeit.
Sie betonen, dass Unternehmer nicht allein durch Profit motiviert werden, sondern auch durch den Wunsch, etwas Neues zu schaffen und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Warum ist dieses Verständnis von Unternehmertum wichtig – gerade in einer Zeit, in der Erfolg häufig nur über finanzielle Kennzahlen bewertet wird?
Die Lehrbuchökonomie vereinfacht die Motivation von Unternehmen häufig auf das Ziel der Gewinnmaximierung. Diese Annahme ist für mathematische Modelle bequem, führt aber zu einem unvollständigen Verständnis realen Unternehmertums.
Wie Schumpeter bereits vor mehr als hundert Jahren betonte, gehen starke unternehmerische Antriebskräfte weit über finanziellen Gewinn hinaus: Dazu gehören der Ehrgeiz, ein dauerhaftes wirtschaftliches Werk aufzubauen, der Wunsch, sich im Wettbewerb zu behaupten und die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sowie die innere Befriedigung, die aus dem Schaffen selbst entsteht.
Der große deutsche Unternehmer Werner von Siemens brachte diesen Gedanken sehr treffend zum Ausdruck: »Ich habe gewiss nach Gewinn und Vermögen gestrebt, aber nicht in erster Linie, um mich daran zu erfreuen, sondern um Mittel zu erhalten, andere Pläne und Tätigkeiten verwirklichen zu können, um durch den Erfolg die Richtigkeit meines Handelns und den Nutzen meiner Arbeit zu erkennen. Erst in zweiter Linie, glaube ich, ist Geld ein Ziel des Unternehmertums. Für mich ist es vielmehr ein Reich, das ich geschaffen habe, und ich möchte es meinen Nachkommen unversehrt hinterlassen, damit sie in diesem Reich weiter schöpferisch tätig sein können.«
Gewinn spielt selbstverständlich eine wichtige Rolle. Gewinn ist ein Rückmeldesignal. Er zeigt dem Unternehmer, ob die eingesetzten Ressourcen einen höheren Wert erzeugen, als sie verbrauchen. Anhaltende Verluste weisen darauf hin, dass ein Projekt knappe Ressourcen verschwendet.
Aber Gewinn sollte als notwendige Voraussetzung für Nachhaltigkeit verstanden werden – nicht als der eigentliche Zweck unternehmerischen Handelns.
Wenn eine Gesellschaft unternehmerischen Erfolg ausschließlich anhand kurzfristiger finanzieller Kennzahlen bewertet, entstehen erhebliche Verzerrungen. Investoren und Gründer konzentrieren sich dann auf schnelle finanzielle Erträge und bevorzugen kurzfristige Spekulationsmöglichkeiten gegenüber langfristiger innovativer Wertschöpfung.
Wirklich transformative Innovationen erfordern jedoch häufig viele Jahre kontinuierlicher Investitionen, bevor sich ein unmittelbarer Erfolg zeigt. Wenn jede Initiative vierteljährlich anhand finanzieller Kennzahlen bewertet wird, besteht die Gefahr, dass radikale Innovationen verdrängt werden.
Die Anerkennung nicht-monetärer Motive hilft uns auch dabei, produktive Unternehmer von reinen Spekulanten zu unterscheiden. Spekulanten streben nach kurzfristigen finanziellen Gewinnen; produktive Unternehmer wollen neuen Wert für Konsumenten schaffen.
Gesellschaften, die diese breitere Vielfalt unternehmerischer Motive anerkennen, fördern tiefgreifendere Innovationen. Wenn Politik, Kapitalmärkte und öffentliche Wahrnehmung Unternehmertum ausschließlich auf Geldverdienen reduzieren, besteht die Gefahr, dass gerade die mutigsten Schöpfer verloren gehen – jene Menschen, die den langfristigen materiellen Fortschritt vorantreiben.
Sie unterscheiden zwischen Risiko, das berechenbar ist, und Ungewissheit, mit der Unternehmer umgehen müssen. Viele Unternehmen verlassen sich heute stark auf Daten, Prognosen und KI. Wie können Führungskräfte die richtige Balance zwischen Analyse und unternehmerischer Vorstellungskraft finden?
Zunächst müssen wir an einer grundlegenden Unterscheidung festhalten: Risiko beschreibt Ereignisse mit bekannten Wahrscheinlichkeitsverteilungen und wiederholbaren Szenarien – also Situationen, die modelliert, versichert und berechnet werden können.
Unsicherheit hingegen bezieht sich auf einzigartige, nicht wiederholbare mögliche Zukünfte, für die keine objektiven Wahrscheinlichkeiten existieren. Genau dies ist das Feld des Unternehmertums.
Diese Unterscheidung wurde bereits vor langer Zeit vom amerikanischen Ökonomen Frank Knight herausgearbeitet. Die Mainstream-Ökonomie hat Unsicherheit jedoch in ihren mathematischen Modellen häufig auf Risiko reduziert.
Viele Unternehmen behandeln Unsicherheit heute fälschlicherweise lediglich als eine besonders komplexe Form von Risiko und glauben, dass mehr Daten die Zukunft vorhersehbar machen könnten. Das ist eine gefährliche Illusion.
Daten, Prognoseinstrumente und künstliche Intelligenz sind außerordentlich leistungsfähig bei Managementaufgaben: Sie können Lieferketten effizienter gestalten, Marketing optimieren und die operative Leistungsfähigkeit verbessern – also all jene Aktivitäten unterstützen, die innerhalb bestehender Geschäftsmodelle stattfinden.
Führungskräfte sollten analytische Werkzeuge nutzen, um berechenbare Risiken zu bewältigen und Routineoptimierungen durchzuführen. Dadurch entsteht mehr geistiger Freiraum für echte unternehmerische Entscheidungen.
Aber Analyse darf niemals Vorstellungskraft ersetzen. Analytische Modelle schreiben die Vergangenheit fort; Innovation hingegen durchbricht bestehende Muster.
Ein ausgewogener Ansatz bedeutet, zwischen zwei Arten von Unternehmensentscheidungen zu unterscheiden. Die meisten täglichen operativen Entscheidungen können und sollten datenbasiert getroffen werden. Die wenigen entscheidenden, richtungsweisenden Entscheidungen – etwa die Einführung einer völlig neuen Produktlinie, der Eintritt in einen neuen Markt oder die Einführung einer bahnbrechenden Technologie – sind jedoch unternehmerische Entscheidungen.
In solchen Situationen können Daten helfen, Rahmenbedingungen und mögliche Einschränkungen sichtbar zu machen. Sie können aber nicht die eigentliche Vision liefern.
Führungskräfte sollten Daten als Schutz vor vermeidbaren Fehlern betrachten, nicht als Blaupause für das Unbekannte. Daten können zeigen, was in der Vergangenheit nicht funktioniert hat; sie können jedoch nicht beweisen, was in einem unerprobten Bereich erfolgreich sein wird.
Das ideale Gleichgewicht besteht darin, analytische Instrumente zu nutzen, um vermeidbare Fehler auszuschließen, gleichzeitig aber Raum für unternehmerische Vorstellungskraft zu bewahren – für die Erkundung von Möglichkeiten, die kein Datensatz offenlegen kann.
Eine Organisation, die sich bei jeder wichtigen Entscheidung ausschließlich an Algorithmen orientiert, wird niemals etwas wirklich Neues und Veränderndes hervorbringen.
Ihre zentrale Botschaft lautet, dass wirtschaftlicher Erfolg vor allem von Freiheit, Eigentumsschutz und Vertrauen abhängt. Was sollten Deutschland und Europa aus Chinas wirtschaftlicher Entwicklung lernen – und was sollten sie gerade nicht nachahmen?
Chinas wirtschaftliche Transformation der vergangenen vier Jahrzehnte bietet klare Lehren, enthält aber auch wichtige Warnungen. Wir müssen zwischen den nachhaltigen, universell gültigen Erkenntnissen und den spezifischen Übergangsregelungen unterscheiden, die weder kopiert werden können noch kopiert werden sollten.
Zunächst stellt sich die Frage, was Europa und Deutschland lernen können. Der entscheidende Motor des chinesischen Wachstums war die Öffnung der Wirtschaft und die Freisetzung von Eigeninitiative von unten. Vor den Reformen war individuelle wirtschaftliche Initiative stark eingeschränkt. Sobald gewöhnliche Menschen die Möglichkeit erhielten, kleine Unternehmen zu gründen, frei zu handeln und die Früchte ihrer eigenen Anstrengungen zu ernten, wurde ein enormes unternehmerisches Potenzial freigesetzt.
Dies zeigt eine allgemeingültige Wahrheit: Wohlstand entsteht dort, wo Institutionen es einzelnen Menschen ermöglichen, die Chancen zu verfolgen, die sie selbst entdecken.
Zweitens zeigt China, wie schnell sich Produktion und Lieferketten entwickeln können, wenn Märkte dem Wettbewerb und dem internationalen Handel geöffnet werden. Die Integration in den Weltmarkt ermöglicht Arbeitsteilung, Wissenstransfer und Skaleneffekte, die kein Land allein erreichen kann.
Europa sollte dies als Erinnerung verstehen, sich vor nach innen gerichtetem Protektionismus zu hüten, da dieser unternehmerische Experimente und neue Entwicklungen behindert.
Nun zu dem, was Europa keinesfalls übernehmen sollte. Chinas Reformweg war ein Übergangsprozess, der von schrittweisen Experimenten, einem dualen Preissystem und selektiver staatlicher Steuerung geprägt war. Solche Übergangsregelungen bringen jedoch Zielkonflikte mit sich.
Die wichtigste Gefahr, die vermieden werden sollte, ist eine zu starke Abhängigkeit von staatlichen Eingriffen und industrieller Planung. Regierungen können niemals über das verstreute und subjektive Wissen verfügen, das Millionen von Unternehmern besitzen.
Innovationen sind nicht vorhersehbar. Eine staatlich gelenkte Industriepolitik führt zwangsläufig zu Fehlallokationen von Ressourcen, verzerrt Preissignale und verdrängt spontane Innovationen.
Die Grundlagen dauerhaften Wohlstands sind sichere Eigentumsrechte, ein verlässlicher Rechtsstaat, persönliche wirtschaftliche Freiheit und Vertrauen in Märkte. Dies sind keine vorübergehenden politischen Instrumente, sondern institutionelle Grundvoraussetzungen.
Europa verfügt bereits über vergleichsweise starke rechtliche Schutzmechanismen für Eigentum und Verträge. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, starre Regulierungen abzubauen, die den Markteintritt neuer Unternehmen, Risikobereitschaft und Unternehmensgründungen behindern.
In den meisten Fällen widersprechen übermäßige Regulierungen dem Geist des Rechtsstaats. Europa braucht Deregulierung, nicht noch mehr Regulierung.
Chinas Entwicklung zeigt, welche Kraft Unternehmertum entfalten kann, wenn es von Beschränkungen befreit wird. Ein langfristig nachhaltiger Erfolg erfordert jedoch eine weitere institutionelle Festigung von Eigentumsrechten und Schutz vor willkürlichen staatlichen Eingriffen.
Europa muss keine Übergangsmodelle staatlicher Steuerung übernehmen. Stattdessen sollte es die wesentliche Lehre verinnerlichen: Vertrauen in individuelle Unternehmer, offene Märkte und der Abbau von Hindernissen sind entscheidend dafür, dass kreative Menschen ihre Ideen in wirtschaftlichen Wert umsetzen können.
Unser Gesprächspartner:
Zhang Weiying ist ein chinesischer Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der Peking-Universität. Er war Leiter der Guanghua School of Management und ist Befürworter der freien Marktwirtschaft in China.