Die Möglichkeit, seine Leidenschaft der Welt zu präsentieren und sich kreativ auszutoben – und natürlich die Freiheit, die man als Selbstständiger genießt.
Tipps bezüglich Videoproduktion, Nachbearbeitung und Vermarktung. Ich hatte damals nur die »Personality« eines Influencers – ohne das Know-how drum herum. Das musste ich mir über die Jahre erst erarbeiten.
Bodenständigkeit ist sehr wichtig, um nah am Konsumenten zu sein. Extrovertiert zu sein hilft, aber es ist absolut kein Muss (ich bin selbst das Gegenteil). Das Wichtigste ist, trendbewusst zu sein und sich dem Wandel der Zeit anpassen zu können. So viele Creator bleiben »One Trick Ponies«, weil sie sich nicht trauen, ihren Content zu ändern.
Influencer setzen in der Food-Branche Trends: Das beste Beispiel ist die Dubai Schokolade. Marken begreifen das auch und nutzen teils aggressives Influencer-Marketing, um ihre Food-Produkte zu verkaufen.
Idole würde ich sie nicht nennen, aber ich habe viele Influencer, die mich inspirieren. Ich selbst habe mit Food-Content angefangen, weil ich jahrelang Food-Influencer verfolgt habe und genau dasselbe machen wollte.
Wenn sie konstruktiv ist und sich häuft, nehme ich sie mir zu Herzen. Der Content ist schließlich in erster Linie für die Zuschauer. Aber sinnlosen Hate blende ich einfach aus. Das fällt einem vor allem am Anfang nicht leicht und klappt auch nicht immer. Irgendwann wird die Haut aber dicker.
Bild: privat