Ehrlich gesagt bin ich es nie gezielt angegangen. Ich habe schon immer Dinge aus meinem Leben geteilt und daran Freude gehabt. Irgendwann habe ich mit der Aufklärung begonnen, und alles nahm immer mehr seinen Lauf. Ich bin sehr dankbar darüber.
Mehr auf sich selbst zu achten und sich nicht zu viel zu vergleichen. Den Tipp bräuchte ich auch heute immer mal wieder. Es ist so wichtig, bei sich zu bleiben, ansonsten geht man in diesem riesigen Becken unter.
Eine schwierige Frage, denn am Ende reicht es, so zu sein, wie man ist. Deshalb gibt es ja so viele erfolgreiche Accounts, weil alle ihre eigene Art an sich haben und somit unterschiedliche Menschen erreichen. Ich denke jedoch schon, dass man diszipliniert sein sollte, denn es ist nicht »nur mal eben etwas posten«. Auch der Austausch mit der Community ist wichtig und darauf würde ich viel Wert legen.
Das kann ich nur schwer beantworten… Ich glaube jedoch, dass die mentale Gesundheit bei einigen sehr leiden kann, je nachdem, wie man Social Media konsumiert. Auch das muss eigentlich gelernt sein. Wie ich finde, sollte es Schulungen dazu geben und mehr Aufmerksamkeit erzielen – Social Media so zu nutzen, wie es einem selbst guttut.
Wenn man auf die andere Seite blickt, haben wir als Influencer eine große Verantwortung, vor allem wenn medizinische Inhalte geteilt werden. Mir ist das zum Beispiel superwichtig, nie etwas zu verallgemeinern und mich immer rückzuversichern.
Ich hatte noch nie richtige Idole, ehrlich gesagt. Aber es gibt einige Creator, denen ich gerne folge! »louisadellert« oder auch »kikidoyouloveme« sind Accounts, denen ich unglaublich gerne folge, weil sie gleichzeitig so toll aufklären.
Wenn es wirklich Kritik ist, nehme ich sie an und reflektiere sie. Kritik ist wichtig und nur so kann man selbst wachsen. Sollte es eher beleidigend sein, in einem falschen Ton oder gar Vorurteile, versuche ich, es auszublenden. Oft wird es dann ja leider als Kritik verkauft, nur sind Sätze, die meistens sehr persönlich werden und nicht freundlich sind, für mich keine Kritik. Der Ton macht eben die Musik und das müssen einige noch lernen.
Bild: Lena Hogekamp