Eine sehr gute Frage. Ich habe mich tatsächlich nicht bewusst dazu entschieden – der Zufall hat es so gewollt. Ich hatte schon immer großen Spaß am Erstellen von Videos, Fotos mit tollem Sound oder einfach unterhaltsamen Inhalt. Meine Leidenschaft hat sich in meinem Content wiedergefunden und ich glaube, da liegt der Schlüssel zum Erfolg. Ich bin sehr glücklich, in diesem vielfältigen Berufszweig gelandet zu sein!
Mach dir nicht zu viel Druck! Zahlen spielen in diesem Job eine riesige Rolle, aber den Algorithmus kann man nie zu 100 Prozent verstehen! Hab Spaß und bleib dir treu! Probiere aber auch von Zeit zu Zeit etwas Neues aus, um an deinen Aufgaben zu wachsen und dich zu entwickeln. Suche dir Gleichgesinnte und arbeite mit anderen Influencern oder denen, die es werden wollen, zusammen. So habt ihr mehr Ideen, mehr Kraft und mehr Spaß!
Man braucht ein dickes Fell und den Blick in die richtige Richtung – nämlich nach vorn. Sei selbstbewusst und stark und vertrete deine Werte, ohne anderen Menschen dabei zu nahe zu treten. Es wird immer Leute geben, die nicht deiner Meinung sind, und das ist auch völlig in Ordnung. Zudem solltest du kreativ sein und auch mal etwas wagen wollen. Hab Träume und Ziele, Wünsche und Visionen – all das wird dir beim Aufbau deiner Kanäle helfen.
Influencer sind oftmals Vorreiter für Trends und It-Pieces. Sie sind Vorbilder für viele Jugendliche, aber auch Erwachsene und Kinder. Sie stellen somit in ihren Nischen eine Art Leitfigur dar und sollten sich dessen auch bewusst sein.
Ich persönlich habe auch eine Handvoll Influencer-Freunde, denen ich gerne mal über die Schulter schaue und von denen ich mich auch gerne mal inspirieren lasse. Dennoch würde ich sagen, dass mein größtes Idol meine Mama ist – ganz ohne Likes und Millionen von Followern.
Das Thema Kritik ist bei mir in zwei Schubladen aufgeteilt: einmal konstruktive Kritik und einmal Hate. Konstruktive Kritik höre ich mir sehr gerne an und da versuche ich natürlich auch Dinge zu ändern, wenn es in meiner Macht steht. Bei purem Hate bin ich sehr drastisch: Die tolle Funktion »Blockieren« wird dann genutzt und jeder kann wieder seines Weges gehen, ganz ohne Probleme.
Bild: Annchen Augustine