Vor 13 Jahren, als ich mit YouTube und dann zwei Jahre später mit Instagram angefangen habe, war es noch kein Job und man hatte wenig Möglichkeiten, seine Inhalte zu monetarisieren.
Die Videos habe ich einfach aus Spaß gedreht und erst viel später entwickelte sich die Tätigkeit zu einem Beruf. Man könnte also sagen: Ich bin durch einen glücklichen Zufall reingerutscht und das Timing hat gestimmt.
Wahrscheinlich sollte man ein Mensch sein, der ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein nach außen hat, also der Welt etwas mitteilen möchte.
Man sollte kreativ sein und vor allem Spaß am Erstellen der Inhalte haben – egal, ob es sich dabei um ein Nischen-Thema handelt oder nicht. Menschen merken intuitiv, wenn man mit Begeisterung bei der Sache ist, und dann können die scheinbar banalsten Themen plötzlich spannend sein.
Sehr wichtig ist außerdem, regelmäßig zu posten. Dazu gehört durchaus auch Disziplin und Durchhaltevermögen. Heutzutage wahrscheinlich noch mehr als früher, denn immer mehr Menschen versuchen, diesen Weg zu gehen.
Sehr stark. Ich würde sogar sagen, sie sind die Lifestyle-Branche.
Ich lasse mich sehr gerne auch online »influencen« und habe schon sehr viel durch die Tipps anderer gelernt.
Kritik ist ein Geschenk, wenn sie gut ist. Man braucht den Spiegel der anderen, um zu wachsen. Ich bin deshalb meist dankbar über Anregungen aus meiner Community, auch wenn ich nur ein Mensch bin und es mir trotzdem immer auch einen kleinen Stich versetzt. Aber das ist ok. Es gehört dazu.
Wenn aber nur sinnlos und unkonstruktiv negative Gefühle unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit entgegengebracht werden, gibt es für mich nur einen Weg: Grenzen setzten – also löschen und blockieren. Sowas braucht niemand in seinem Leben.
Bild: Barbara Schulz