Als ich damals mit Instagram angefangen habe, gab es den Beruf »Influencer« noch nicht mal – von daher bin ich dort eher durch Zufall reingerutscht und hatte nie die Intention, hiermit mein Geld hauptberuflich zu verdienen.
Tatsächlich eher die ganze Arbeit, die hinter den Kulissen abläuft: Buchhaltung, Steuer und auch Themen wie Abmahnung für falsche Werbekennzeichen zum Beispiel.
Da gibt es für mich keine bestimmte »Formel« zum Erfolg. Viele Influencer sind sehr extrovertiert und lieben es, im Mittelpunkt zu stehen. Ich bin eher introvertiert und ruhig. Von daher sollte man einfach man selbst sein! Authentizität ist heutzutage einfach das A und O und das merkt auch die Community.
Es gab schon immer Trendsetter – damals waren es eher Celebrities, heute sind es eben auch Influencer. Ich selbst bekomme hier ja täglich Feedback, dass sich meine Community von meinen Outfits oder auch meinem Lifestyle wie Pilates, Workouts oder meiner Ernährung inspirieren lassen und das freut mich jedes Mal! Deswegen finde ich auch, dass man sich als Influencer seiner Reichweite und seinem Content bewusst sein sollte. »Influencen« kann ja auch nicht immer nur positiv sein.
Natürlich! Ich liebe es, mich auf Instagram inspirieren zu lassen und kaufe auch von anderen Influencern über deren Codes. Tatsächlich finde ich aber mehr Inspiration auf Pinterest und versuche, diesen Content mit meiner Ästhetik zu kombinieren.
Generell bekomme ich tatsächlich sehr wenig Kritik. Wenn dann sogar von Personen, die mir nicht mal folgen. Aber grundsätzlich lernt man über die Zeit, viele Dinge nicht mehr zu sehr an sich ranzulassen. Natürlich darf Kritik sein – vor allem, wenn es konstruktive ist. Aber wenn man alles persönlich nehmen würde, würde man sicherlich irgendwann daran kaputt gehen.
Bild: Caroline Julius