Mit acht Jahren wollte ich eigentlich eine Parfümerie eröffnen – »AMORE« sollte sie heißen und ich wollte alle Leute mit tollen Düften verwöhnen! Das hat sich dann nicht verwirklicht. Mit 16 Jahren wurde ich dann schicksalshaft von Schauspielerin Witta Pohl entdeckt und sie hat eigentlich den Gedanken in mir geweckt, dass ich ins Showbusiness gehen könnte. Zwischen dem Wunsch, dem Weg und dem dadurch erreichten Erfolg waren noch Welten. Aber dem war ich mir zu dem damaligen Zeitpunkt nicht bewusst. Ist vielleicht auch besser so gewesen…
Erfolg ist, was Sie daraus machen – jeder kann erfolgreich sein! Im Privatleben oder im beruflichen Leben. Die meisten Leute stehen sich selbst im Weg. Viele sagen ja immer, weil dieses und jenes passiert und weil ich das und jenes nicht kann, habe ich keinen Erfolg. Aber das stimmt nicht! Nur Sie sind ihre eigene Quelle des Erfolgs! Erfolg kommt nicht über Nacht. Erfolg kommt nicht von alleine. Sondern Erfolg kommt durch Disziplin, durch Kreativität und den EIGENEN WEG. Sie müssen keinen Erfolgsweg kopieren. Sie brauchen Ihren eigenen Weg. Was andere gemacht haben, kann man zur Inspiration nutzen, weil auch das sehr wichtig ist. Aber Sie müssen den Weg selbst gehen und wenn Sie keine Idee oder Ahnung davon haben wie Ihr Weg aussehen könnte oder sollte, dann sind Sie schon auf dem falschen…
Wenn ich nicht in der Öffentlichkeit stehen würde, dann würde ich kein Instagram machen. Es ist eigentlich nur eine zusätzliche Arbeit geworden, die man als Künstler heutzutage bedienen MUSS. Wenn Sie nicht im Social-Media-Bereich aktiv sind, dann können Sie Ihre Karriere sofort mit der Jacke an der Garderobe abgeben. Ich fühle mich absolut nicht berühmter, wichtiger oder toller, weil ich auf Instagram bin. Das witzige ist, dass viele Kollegen sagen, dass mein Instagram-Kanal wie ein Nachrichtenportal ist. Und egal, was in der Welt passiert, man es bei mir zuerst sieht. Also herrlich – ich bin wie die schwulen Tagesthemen! (lacht laut)
Ich bin auch privat ein Paradiesvogel – ich will und wollte schon immer anders sein als die anderen. Im grauen Alltag des Lebens hängen zu bleiben war immer mein absoluter Albtraum. Das war nicht mein Bestreben und auch nicht mein Wunsch. Meine privaten Freunde würden sagen, dass ich hinter der Maske ruhiger bin, nicht so aufgedreht – man könnte fast »natürlich« sagen. Wobei ich nicht weiß, wie genau man das bei mir definieren sollte! (lacht laut)
Sie interessiert mich nicht…
Bild: Tobias Dörer