Ich bin da nicht reingegangen mit dem Gedanken »Ich will Influencer werden«. Ich habe angefangen, weil ich gemerkt habe: Haushalt ist für viele ein riesiges Thema, aber keiner erklärt es so, dass es im echten Alltag funktioniert. Nicht geschniegelt, nicht perfekt, sondern machbar.
Am Anfang war das eher: Tipps teilen, Motivation geben, zeigen, wie ich es löse. Und dann kam der Punkt, an dem ich gemerkt habe: Da ist eine Community, die wirklich davon profitiert und da steckt Potenzial drin, etwas Größeres aufzubauen.
Meine Motivation wurde dann klar: Ich will Menschen entlasten. Ich will zeigen, dass Ordnung und Sauberkeit nicht »Talent« sind, sondern System. Und ich will mir ein Business aufbauen, das unabhängig ist – nicht nur Reichweite, sondern echte Produkte, echte Werte, echte Strukturen.
Ich hätte gern früher verstanden, dass Influencer-Sein im Kern Unternehmertum ist. Content ist nur die Oberfläche. Dahinter kommen Dinge, die dich entweder schützen oder dich später richtig Geld und Nerven kosten.
Erfolg kommt nicht von »schön reden« oder »gute Kamera«. Das sind Basics. Entscheidend sind Eigenschaften:
Extrem. Die Branche hat sich dadurch komplett verändert.
Ich lasse mich inspirieren, ja, aber ich kopiere nicht. Ich schaue mir an: Was funktioniert? Warum funktioniert es? Was passt zu mir, was nicht?
Die besten »Idole« sind manchmal gar keine öffentlichen Personen. Das sind Menschen im echten Leben, die Verantwortung tragen, konstant sind und Dinge durchziehen ohne Applaus.
Meine größten Idole sind zum Beispiel meine Eltern, die mir immer das Gefühl gegeben haben, dass ich perfekt bin, egal was ich mache und für was ich mich entscheide.
Bild: Maria Lust