Zu meiner Zeit war der Beruf noch gar nicht als solcher etabliert, geschweige denn akzeptiert. Dementsprechend ist mein Werdegang aus einer Leidenschaft heraus entstanden und entwickelte sich erst nach und nach zu einem richtigen Beruf.
Meine Leidenschaft finanzierte mir am Ende des Tages mein Medizinstudium und wurde immer mehr zu einem Vollzeitjob. Die Motivation beruht also auf einer Passion, ich denke das ist eine Grundvoraussetzung für jeden Beruf und somit auch den Erfolg.
Man darf stolz sein auf das, was man sich in den sozialen Medien aufgebaut hat. Ich habe diesen Teil meines Lebens – besonders in meinem Medizinstudium – oft »verheimlicht«, da dieser Beruf oft belächelt wurde.
Ausdauer ist das A und O. Jeden Tag präsent zu sein und kreativen Content zu liefern, passiert nicht einfach nebenbei. Es gibt keinen Urlaub und kein freies Wochenende, denn der Beruf lebt von der täglichen Präsenz.
Der Einfluss ist mittlerweile enorm. Man verfolgt echte Menschen und es entwickelt sich ein Zugehörigkeitsgefühl. Das ist viel nahbarer und am Ende in Sachen Marketing auch viel erfolgreicher als eine normale Werbekampagne.
Absolut! Ich verfolge selbst auch wahnsinnig gerne meine Lieblingsinfluencer und lasse mich von ihnen inspirieren.
Bei Kritik kommt es immer darauf an: Der Ton macht die Musik. Ist die Kritik konstruktiv und höflich, gehe ich sehr gerne in den Austausch. Ist sie hingegen einfach nur unhöflich, persönlich oder unangebracht, kann man das getrost ignorieren.
Bild: Streetstyleshooters