Ich muss ehrlich sagen, dass sich mein Weg als Content Creator eher zufällig entwickelt hat. Während meiner Ausbildungszeit habe ich aus Spaß damit begonnen, Videos und Bilder zu posten, ohne dabei einen konkreten Plan zu verfolgen. Zu meiner Überraschung kamen die Inhalte sehr gut an und mit der Zeit hat sich daraus eine echte Möglichkeit entwickelt, meinen Beruf in den Bereichen Fashion, Beauty und Entertainment aufzubauen. Es war faszinierend zu sehen, wie sich mein Hobby zu einer beruflichen Leidenschaft entwickeln konnte.
Ein gutes Management und vertrauenswürdige Menschen an seiner Seite zu haben, ist entscheidend, um in dieser Branche erfolgreich zu sein. Gleichzeitig spielt auch Durchhaltevermögen eine große Rolle – gerade in Momenten, in denen es nicht so läuft, wie man es sich wünscht.
Pauschal gibt es für mich drei Eigenschaften, die helfen, und das wären Authentizität, Kreativität und Offenheit gegenüber Kritik. Nur wer echt bleibt, kann eine starke Verbindung zu seiner Community aufbauen. Gleichzeitig ist es wichtig, kreative Ideen zu entwickeln, um aus der Masse herauszustechen, und offen mit Feedback umzugehen, um sich kontinuierlich zu verbessern. An Fähigkeiten sind besonders Kommunikationsstärke, gutes Zeitmanagement und Kenntnisse in fotografischen Bereichen nützlich. Diese helfen dabei, Inhalte professionell umzusetzen und gleichzeitig den »Timetable« im Auge zu behalten.
Ich würde sagen, Creator prägen die Mode- und Beauty-Branche enorm, da sie Trends setzen, Produkte authentisch präsentieren und eine direkte Verbindung zu ihren Followern aufbauen. Damit beeinflussen sie auch maßgeblich die Kaufentscheidungen.
Natürlich lasse ich mich auch von anderen Influencern inspirieren, vor allem in den Bereichen Fashion, Beauty und Entertainment. Es gibt viele kreative Köpfe, die tolle Arbeit leisten und von denen man viel lernen kann. Gleichzeitig finde ich auch Inspiration außerhalb der Social-Media-Welt, zum Beispiel durch Kunst, Musik oder Menschen aus meinem Umfeld.
Was Kritik angeht, versuche ich, sie immer konstruktiv zu sehen. Wichtig ist für mich jedoch, zwischen konstruktiver Kritik und unbegründetem Hate zu unterscheiden. Das eine nehme ich mir zu Herzen, das andere lasse ich nicht an mich ran.
Bild: Fab4Media