Im Wesentlichen handelt es sich bei Immobilienfonds um Investmentfonds, welche größtenteils in Immobilien investieren. Immobilienfonds sind im Grunde eine gute Alternative für alle, die nicht selbst eine Immobilie kaufen können. Wer also trotz geringen Kapitals am Immobilienmarkt teilhaben möchte, der kann Geld in Immobilienfonds investieren. Entscheidend ist, dass Immobilienfonds mindestens 51% des Kapitals in unbebaute und bebaute Grundstücke, Erbbaurechte oder Gewerbeimmobilien investieren. Zu den Gewerbeimmobilien zählen zum Beispiel Hotels oder Einkaufszentren. Das restliche Kapital können Immobilienfonds anderweitig investieren, aber auch Barreserven für eine ausreichende Liquidität sind möglich.
Eine Sonderform sind REITs (Real Estate Investment Trusts). Hier können Investoren Aktien von einer Kapitalgesellschaft erwerben, welche in Immobilien investiert und diese verwaltet.
Im Grund stehen vor allem offene Immobilienfonds für Beständigkeit und Stabilität. Es handelt sich um eine relativ risikoarme Geldanlage mit einer Rendite von zwei bis drei Prozent pro Jahr. Das Coronavirus jedoch hat den gesamten Erdball erfasst und die Auswirkungen sind überall spürbar.
Vor allem jetzt könnte sich der Kauf einer eigenen Immobilie lohnen. Die besten Chancen bieten vermutlich Immobilien in mittleren Großstädten, außerhalb der Ballungsräume.
Bildquelle: depositphotos.com/Serjio74b