Im digitalen Zeitalter scheint das feste Firmenbüro fast zum Auslaufmodell zu werden. Co-Working-Spaces, Home Office, Working on the Road – das sind nur einige modische Schlagworte, die die moderne Arbeitswelt beschreiben sollen. Fakt ist allerdings, dass selbst innovative Start-ups mit digitalen Geschäftsmodellen meist nicht auf Büroräume verzichten wollen und können.
Um eine Geschäftsidee umzusetzen, ist es oft unumgänglich, die Beteiligten auch real und nicht nur virtuell zusammenzubringen: das erleichtert die Zusammenarbeit in vielen Fällen erheblich. Das gelingt am besten mit eigenen, ständig nutzbaren Räumlichkeiten – eben einem Büro. Das Firmenbüro ist außerdem ein zentraler Anlaufpunkt für Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartner, um dem Gründer und „seiner Mannschaft“ leibhaftig begegnen zu können. Der persönliche Kontakt ist nach wie vor wichtig.
Schon daraus wird deutlich, dass Büros im Zusammenhang mit Existenzgründungen gut geplant sein müssen. Ungeeignete Büroräume können schnell zu einer „Entwicklungs-Bremse“ werden. Und eine getroffene falsche Büro-Entscheidung nachträglich revidieren zu müssen, ist aufwändig und teuer. Es kommt aber bei der Planung nicht nur auf die Auswahl geeigneter Räumlichkeiten an, auch der laufende Betrieb sollte gut geplant und organisiert sein.
Mit einer guten Büro-Auswahl und -Planung wird schon ein guter Rahmen für den Unternehmensstart geschaffen. Viele Büro-Entscheidungen haben Langzeitwirkung. Gewechselt wird erst nach Jahren.
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