Experten gehen davon aus, dass Erfolge die Biochemie des Gehirns verändern. Das mag zum einen dazu führen, dass die Macht den Menschen zu Kopf steigt, hat zum anderen aber auch positive Auswirkungen auf die Lebenseinstellung und damit das Leben an sich. Was versteht man unter dem sogenannten Gewinner-Effekt, und wie können wir davon profitieren?
In seinem Buch mit dem prägnanten Titel Macht argumentiert der Gehirnforscher Ian Robertson aus Großbritannien u. a., dass ein Erfolgserlebnis sich auf die Biochemie im Gehirn des Menschen auswirkt.
, dass uns Erfolge klüger machen können. Sie führen zu einer höheren Konzentration und mehr Selbstbewusstsein gepaart mit einem gewissen aggressiven oder dominanten Vorgehen, und das wiederum löst den Gewinner-Effekt aus: Wer erfolgreich ist, geht besser vor und erzielt dadurch noch mehr Erfolge. Es wird eine Art Endlosschleife oder Zyklus ausgelöst: Je öfter man gewinnt bzw. gewonnen hat, desto öfter wird man auch in Zukunft Gewinne verbuchen. Das mag letztendlich ein Machtstreben verursachen, das problematisch werden könnte – doch auf der anderen Seite erhöht es theoretisch auch die Lebensqualität und hilft uns beim Umgang mit Herausforderungen. Es kann sich auf den Beruf ausüben, unseren Charakter beeinflussen sowie zu Glücksgefühle und Zufriedenheit auslösen.
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